Baugewerbliche Berufsschule Zürich

Das Kompetenzzentrum der Baubranche

Statuten LWZ-Verein

Der einfacheren Lesbarkeit wegen wurde bei allen Personen und Funktionen die männliche Formulierung verwendet. Selbstverständlich gilt für sämtliche Aussagen auch die weibliche.

I. NAME, SITZ, ZWECK

Art. 1 Name, Sitz

a) Unter der Bezeichnung "LWZ Verein" (Absolventen der Lehrwerkstätte für Möbelschreiner, Mitarbeiter der Baugewerblichen Berufsschule und Gönner) besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff ZGB mit Sitz in Zürich.

b) der LWZ-Verein ist politisch und konfessionell neutral.

Art. 2 Zweck

Der LWZ-Verein bezweckt

a) die Förderung des Erfahrungsaustausches der ehemaligen Absolventen einer Ausbildung an der LWZ untereinander und mit anderen Ausbildungsstätten,

b) die Orientierung der Mitglieder über Belange der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung,

c) die Unterstützung der LWZ bei der Erfüllung ihres Auftrages, insbesondere in Belangen der Berufsbildung,

d) die Förderung des Zusammenhalts und der Geselligkeit seiner Mitglieder.

II. MITGLIEDSCHAFT

Art. 3 Mitgliedschaft, Aufnahme

Der LWZ-Verein besteht aus:

  1. Aktivmitgliedern
  2. Gönnern
  3. Ehrenmitgliedern

Die Aufnahme der Aktivmitglieder und Gönner erfolgt auf schriftliches Gesuch hin durch den Vorstand.

Aktivmitglieder
Als Aktivmitglieder können ehemalige und in Ausbildung stehende Lernende sowie Mitarbeiter der Baugewerblichen Berufsschule Zürich aufgenommen werden.

Gönner
Gönner kann jede natürliche und juristische Person werden.

Ehrenmitglieder
Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich als Aktivmitglieder oder Gönner um den LWZ-Verein in hervorragendem Masse verdient gemacht haben. Die Ehrenmitgliedschaft wird auf Antrag des Vorstandes durch die Vereinsversammlung verliehen.


Art. 4 Austritt, Ausschluss

a) Austritt
Der Austritt kann auf schrifltiches Gesuch hin auf Ende des Rechnungsjahres erfolgen.

b) Ausschluss
Bei Vorliegen wichtiger Gründe kann ein Mitglied vom LWZ-Verein ausgeschlossen werden. Der Ausschluss erfolgt durch die Vereinsversammlung. Dazu bedarf es der Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder.

Art. 5 Rechte der Mitglieder

a) Die Mitglieder alles Kategorien haben das Recht, an den Versammlungen und Veranstaltungen des LWZ-Vereins teilzunehmen.

b) Alle Mitglieder haben bei Wahlen und Abstimmungen das Stimmrecht mit einer Stimme.

c) Alle Mitglieder sind berechtigt, die Behandlung von Geschäften an der Vereinsversammlung zu beantragen. Diesbezügliche Begehren sind spätestens 14 Tage vor der Vereinsversammlung dem Präsidenten schriftlich einzureichen.


Art. 6 Pflichten der Mitglieder

a) Die Aktivmitglieder und Gönner sind verpflichtet, einen Jahresbeitrag zu entrichten.
Dieser ist wie folgt festgesetzt:

  • Aktivmitglieder CHF 30.00

In Ausbildung stehende Lernende sind vom Mitgliederbeitrag befreit.

  • Gönner CHF 50.00

b) Ehrenmitglieder zahlen keinen Beitrag.

III. ORGANE

Art. 7 Organe des LWZ-Vereins

Die Organe des LWZ-Vereins sind

  • die Vereinsversammlung,
  • der Vorstand,
  • die Rechnungsrevisoren.

Art. 8 Vereinsversammlung

a) die ordentliche Vereinsversammlung findet jeweils im Herbst statt.

b) Eine ausserordentliche Vereinsversammlung wird einberufen:

  • auf Beschluss des Vorstandes,
  • auf Verlangen eines Fünftels der Mitglieder, welche die zu behandelnden        
  • Geschäfte schriftlich bezeichnen.

c) Die Einberufung hat schriftlich und mindestens 20 Tage vor dem festgelegten Termin unter Bekanntgabe der Traktandenliste zu erfolgen.

d) Jede statutengemäss einberufene Vereinsversammlung ist beschlussfähig.

e) Die Vereinsversammlung wird vom Präsidenten oder seinem Stellvertreter geleitet. Die Protokollführung obliegt dem Sekretär. Stimmenzähler werden aus den anwesenden Mitgliedern gewählt.

f) Wahlen und Abstimmungen erfolgen offen. Jedes Mitglied kann aber geheime Wahl oder Abstimmung verlangen.

g) Soweit die Statuten nichts anderes vorsehen, entscheidet das absolute Mehr der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit in Abstimmungen hat der Vorsitzende den Stichentscheid. Wahlen sind bei Stimmengleichheit zu wiederholen.

h) Die Geschäfte (Traktanden) der ordentlichen Vereinsversammlung sind:

  1. Appell / Wahl der Stimmenzähler
  2. Genehmigung des Protokolls der letzten Vereinsversammlung
  3. Jahresbericht des Präsidenten
  4. Kassabericht / Revisorenbericht
  5. Entlastung des Vorstandes
  6. Mutationen
  7. Wahlen
    a) des Präsidenten
    b) der Vorstandsmitglieder (ausg. Schulleitungsmitglieder)
    c) der Rechnungsrevisoren
  8. Genehmigung:
    a) des Budgets
    b) des Tätigkeitsprogramms
  9. Festsetzung des Jahresbeitrages
  10. Anträge aus Mitgliederkreisen (Art. 5c)
  11. Ehrungen
  12. Verschiedenes

i) Die Geschäfte (Traktanden) einer ausserordentlichen Vereinsversammlung werden mit der Einladung bekannt gegeben.

j) Das Rechnungsjahr dauert vom 1. Juli bis 30. Juni.

Art. 9 Vorstand

a) der Vorstand besteht aus 6 - 10 Mitgliedern:

  • Präsident
  • Sekretär
  • Kassier
  • Beisitzer(n)
  • Leiter der Lehrwerkstätte für Möbelschreiner
  • weiteres Mitglied der Schulleitung der Baugewerblichen Berufsschule Zürich

b) Mit Ausnahme des Leiters der Lehrwerkstätte für Möbelschreiner und des weiteren Mitglieds der Schulleitung der Baugewerblichen Berufsschule Zürich werden die Vorstandsmitglieder von der Vereinsversammlung gewählt.

c) Die Amtsdauer der zu wählenden Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre. Eine Wiederwahl ist möglich.

d) Vom Präsidenten abgesehen, konstituiert sich der Vorstand selbst.

e) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 4 Vorstandsmitglieder anwesend sind.

f) Der Vorstand erledigt alle Geschäfte, die nicht einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

g) Die Kompetenz des Vorstandes umfasst alle im Budget aufgeführten Positionen.

h) Die Aufnahme von Darlehen und die Führung von Prozessen bedürfen einer Genehmigung durch die Vereinsversammlung.

i) Der Präsident und ein Vorstandsmitglied zeichnen kollektiv zu zweien.

Art. 10 Rechnungsrevisoren

a) Die Rechnungsrevisoren prüfen die vom Kassier vorgelegte Rechnung und den Revisorenbericht.

b) Die Amtsdauer der Revisoren beträgt drei Jahre. Wiederwahl ist möglich.

c) Rechnungsrevisoren müssen nicht Mitglieder des LWZ-Vereins sein. Sie dürfen aber nicht in einem verwandtschaftlichen Verhältnis zum Kassier stehen.

IV. FINANZEN, HAFTUNG

Art. 11 Einnahmen

Die Einnahmen des LWZ-Vereins setzen sich zusammen aus:

a) den von der Vereinsversammlung festgesetzten Jahresbeiträgen der Mitglieder;

b) dem Ertrag des Vereinsvermögens;

c) allfälligen Überschüssen und Rückvergütungen, die mit der Tätigkeit des LWZ-Vereins zusammenhängen;

d) den Erträgen aus besonderen Veranstaltungen;

e) Vergabungen und Zuwendungen irgendwelcher Art.


Art. 12 Haftung

Für die Verbindlichkeiten des LWZ-Vereins haftet ausschliesslich sein Vermögen.

V. STATUTENREVISION

Art. 13 Statutenrevision

a) Zur Total- oder Teilrevision der Statuten bedarf es an der Vereinsversammlung einer Zweidrittelsmehrheit aller anwesenden Mitglieder.

b) Wird die Gesamtrevision beschlossen, so hat der Vorstand die Pflicht, bis zur nächsten Vereinsversammlung - unter Berücksichtigung der eingebrachten Anträge - einen Entwurf auszuarbeiten.

VI. AUFLÖSUNG

Art. 14 Auflösung

a) Die Auflösung des LWZ-Vereins erfolgt in dem vom Gesetz vorgesehenen Fällen (Art. 77 ZGB).

b) Aus anderen Gründen kann die Auflösung nur durch eine dafür einberufene, ausserordentliche Vereinsversammlung beschlossen werden.

c) Es bedarf für den Auflösungsbeschluss einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder.

d) Im Falle einer Auflösung des LWZ-Vereins wird dessen Nettovermögen für Belange der beruflichen Aus- und Weiterbildung verwendet.


Beschlossen an der Gründungsversammlung des LWZ-Vereins vom 8. Mai 2003.

Der Präsident:
Hansruedi Lienhard

Der Sekretär:
Markus Bosshard