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Das Kompetenzzentrum der Baubranche

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Baugewerbliche Berufsschule Zürich

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Schuljahr 2025/2026

Veranstaltung mit Christoph Fellmann „Die grosse Menschenschau“

25. November 2025

Für die erste Lesung am neuen Standort der BBZ besuchte uns am 04. November 2025 Christoph Fellmann mit seinem Werk «Die grosse Menschenschau».

Fellmann arbeitet als freischaffender Autor, Theatermacher sowie Kulturproduzent und hat eine langjährige Erfahrung als Journalist vorzuweisen, wobei er u.a. für den Tagesanzeiger, Das Magazin und die NZZ geschrieben hat. Ausserdem ist er seit mehr als 20 Jahren für mehrere Theatergruppen und -projekte als Schauspieler, Dramaturg und Schreiber tätig und coproduziert alljährlich das «aha – ein Festival für Wissen».

Mit seinem Projekt «Die grosse Menschenschau» – welches nicht nur literarisch, sondern auch auf der Bühne existiert – beschäftigt sich Fellmann mit besonderen Personen. Denn es gibt Menschen, die mit ungewöhnlichen Ideen und Gedanken Einfluss auf die Welt nehmen, dabei aber kaum in Erscheinung treten. Sie wirken lieber im Verborgenen, handeln aus dem Hintergrund und erledigen Arbeiten, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. In seinen Monologen formt der Autor und Theatermacher aus solchen tatsächlich existierenden Personen eine eigenartige Menschenschau. Die Geschichten dieser «Krüppel des Humanismus» wirken zwar grotesk, beruhen jedoch auf umfangreichen Recherchen. Nur die vorhandenen Lücken hat Christoph Fellmann mit literarischen Mitteln gefüllt und seinen Figuren damit einen eigenen Dreh gegeben, der über sie selbst hinausreicht.

Der erste Monolog, welcher Fellmann dem Publikum in der BBZ vorträgt, steigt mit einer Frage des italienischen Physikers und Arztes Giovanni Aldini ein, welcher im 18. und 19. Jahrhundert vor allem für seine Experimente mit Elektrizität an menschlichen Leichen bekannt war: «Was passiert, wenn man einer Leiche Eisenstangen in den Mund und in die Ohren einführt und dann Strom durchjagt?» – Eine Frage mit Wirkung. Sie hinterlässt sofort eine gewisse Irritation, ein mulmiges Gefühl, aber eben auch Interesse und Neugierde. Und so lauschen die Zuhörenden gespannt, als der Autor weitererzählt. Von Aldini schafft Fellmann den Sprung zu Aron D’Souza, Mitverantwortlicher der sogenannten Enhanced Games. Die Enhanced Games sind ein geplanter Sportwettbewerb, bei dem leistungssteigernde Mittel und Technologien – inklusive Doping – ausdrücklich erlaubt sein sollen.

Die Idee dahinter: Wissenschaft, Technik und optimierte Körper gegeneinander antreten zu lassen, im Gegensatz zu den dopingfreien Olympischen Spielen. Die Athletinnen und Athleten träfen dabei selbstbestimmte Entscheidungen über ihren Körper – Sport hiesse, die Möglichkeiten dessen zu erweitern, was ein Körper in der Lage ist zu tun. Was zähle, seien Weltrekorde, Olympiasiege, Championship. Die Mission der Enhanced Games ist also ganz klar: «Make People better». Es wird von «Züchtung auf neuem Level» gesprochen – bezogen auf Menschen –, von Cyborgs, Anti-Aging, Longevity, von Implantaten und künstlicher Muskeln. «An den Enhanced Games kommen diese direkt aus den Labors auf die Tartanbahn.» – Ein Monolog, Aron D’Souza zugeschrieben, von Christoph Fellmann vorgetragen, der einem irgendwie leicht verstört und sehr nachdenklich zurücklässt. Und genau darin besteht die Kunst des Autors.

Auf die Frage aus dem Publikum, weshalb er mit diesem Projekt überhaupt begonnen habe, verweist Fellmann auf die Zeit des ersten Wahlkampfs von Donald Trump. Damals habe er eine Reportage über die Verantwortlichen der Social Media-Kampagne der sogenannten «Alt Right-Bewegung» – ultrarechte Aktivistinnen und Aktivisten in den USA – gelesen. Danach kam ihm die Idee, sich mit Personen zu beschäftigen, die einem Angst machen, gleichzeitig aber auch eine absurde Form von Faszination auszuüben vermögen. Christoph Fellmann will darüber aufklären, was es in der Welt alles gibt.

Als zweiter Einblick in «Die grosse Menschenschau» zeigt der Autor einen Filmausschnitt, der darüber aufklären soll, wie ein weiterer Monolog aus dem Werk entstanden ist. Zu sehen ist eine südkoreanische Frau, die mit der Hilfe einer VR-Brille auf ihre sechsjährige, verstorbene Tochter trifft – und das im virtuellen Raum. Der Avatar der verstorbenen Tochter wurde anhand all der Daten erschaffen, welche sie nach ihrem Tod im realen Leben zurückgelassen hat: Fotografien und Videos auf ihren Social Media Kanälen, Sprachnachrichten auf ihrem Smartphone. Die Begegnung der Frau mit dem Avatar ihrer kleinen, verstorbenen Tochter ist verstörend und emotional zugleich. Die Frau scheint Mühe zu haben, Realität und virtuellen Raum voneinander trennen zu können.

Angelehnt an den Filmausschnitt hat der Autor einen fiktiven Monolog aus der Sicht des verstorbenen Mädchens entworfen, welcher ebenfalls Eingang in die «Die grosse Menschenschau» gefunden hat und die Frage aufwirft, wie wir mit dem virtuellen Erbe einer Person nach deren Tod umzugehen haben?

Die Lesung mit Christoph Fellmann hat aufgewühlt und vielleicht mehr Fragen bei den 72 Zuhörer/innen entstehen lassen, als beantwortet wurden. Doch genau das ist der Verdienst seines Werks «Die grosse Menschenschau». Sie bringt ganz gewiss alle, die damit in Berührung kommen, zum Nachdenken.

Text: Lena Schelling

Lehmige Sache

28. Oktober 2025

Lehm ist ein uraltes, natürliches Material, das uns heute noch fasziniert. In unserem spannenden Workshop haben wir mit unseren Händen eine Kugel aus Lehm geformt, sie perfekt rund gemacht und dabei gelernt, wie man diesen besonderen Baustoff richtig behandelt. Zum krönenden Abschluss erkundeten wir eine echte Baustelle mit lehmhaltigem Boden.  
Es gibt etwas Magisches, wenn man Lehm mit den eigenen Händen bearbeitet. Warm, formbar und voller Leben, so fühlt sich dieses natürliche Material an. Wir begannen unseren Workshop ganz bodenständig. Eine Kugel formen, die nicht nur rund, sondern auch stabil sein sollte. 
Mit viel Gefühl kneteten wir den Lehm, bis die Grundform perfekt in unseren Händen lag. Doch damit war es nicht getan. Um die Kugel so rund wie möglich zu gestalten, verwendeten wir eine Glasflaschenöffnung – ein einfacher, aber genialer Trick, der uns half, die Oberfläche zu glätten und der Kugel den letzten Schliff zu geben. Dann kam der spannende Moment: Wir bestreuten die Oberfläche mit «Paniermehl». Klingt ungewöhnlich? Genau, so haben wir alle winzigen Öffnungen im Lehm verschlossen, damit unsere Kugel stabil bleibt. Zum Abschluss glätteten wir alles mit einem Deckel, dessen Oberfläche so glatt war, dass sie die Kugel regelrecht versiegelte. 
Doch unser Abenteuer war damit noch nicht vorbei. Wir besuchten eine nahegelegene Baustelle, auf der der Boden voller Lehm war. Hier konnten wir hautnah spüren, wie wichtig dieser Baustoff für Bauprojekte sein kann: ein faszinierender Einblick in die Verbindung von Natur und Technik.  

Lehm ist mehr als nur Erde, er lebt, lässt sich formen und erzählt Geschichten. Unser Tag zeigte, wie aus einfachen Materialien Kunst entsteht und wie eng Natur und Handwerk verbunden sind. Wer hätte gedacht, dass eine Kugel aus Lehm so spannend sein kann? Der letzte Abschnitt ist von ChatGPT, aber den Rest den habe ich selber geschrieben. Ech schwöre 

Luis Fuguet MR25a 

Unser Ausflug ins Kieswerk Stadel

25. September 2025

Letzten Mittwoch (17.09.2025) waren wir mit unserer Klasse MR24b im Kieswerk Stadel.
Dort bekamen wir eine Führung von der Firma Kibag. Dabei waren der Kiesgrubenchef,
eine Geologin und ein Bauingenieur. Was wir dort alles gelernt haben, werden wir jetzt
kurz erläutern.
Mit dem Abbau von fast einer Million Tonnen Kies pro Jahr ist das Kieswerk Stadel
im Zürcher Unterland mengenmässig das bedeutendste der KIBAG. Erst kürzlich
wurde dort die gesamte Kiesverladeanlage ersetzt.

Das Kieswerk Stadel in Windlach beliefert die gesamte Region Zürich mit Kies.
Fast eine Million Tonnen Wandkies wird hier jährlich abgebaut, und gleichzeitig
wird die Grube mit sauberem Aushub wieder aufgefüllt.
In der Kiesgrube ragt eine 30 Meter hohe Kieswand empor. Dort bearbeitet unser
legendärer 63-Tonnen-Bagger «T-Rex» mit seinem 37 Meter langen Arm und
einem Druck von 35 Bar den dicht gelagerten Kies. Da sich das Kieswerk im
Grundwasserbereich befindet, kann das Material mit sauberem Grundwasser von
den Wänden gelöst werden. Abhängig von den Bestellungen und dem Bedarf
kommt er mehrmals pro Woche zum Einsatz. Je nachdem wie die Wand abhängt,
können sich 5000 bis 7000 Tonnen auf einmal von der Wand lösen.

Grosse Nachfrage nach Splitt

Der grösste Anteil der Kieskomponenten (ca. 60 Prozent) geht in unsere eigenen
Betonwerke. Ein weiterer bedeutender Teil wird zu Tiefbauprodukten, wie etwa
ungebundenem Gemisch aufbereitet und von den KIBAG Bauleistungen ver-
wendet. Diese liefern auch den Hauptteil an sauberem Aushub. Gross ist zudem
die Nachfrage nach Splitt. Im angegliederten Splittwerk wird das Kies auch zu
Splitt aufbereitet. Früher befand sich im Stadel zudem ein Betonwerk. Heute
erfolgen die Beton-Lieferungen jedoch ab Regensdorf und Bassersdorf, wodurch
zusätzlich vermehrt Recycling-Produkte eingesetzt werden können.
Alle drei Minuten ein Lastwagen.

Von der Planung bis zur Inbetriebnahme der neuen Kiesverladeanlage dauerte es
insgesamt 18 Monate. Die alte Kiesverladeanlage von 1986 stammte noch aus der
Zeit, als das Kieswerk gebaut wurde. In den vergangenen 35 Jahren wurden mit
ihr schätzungsweise eine halbe Million Lastwagen beladen. Mittlerweile war sie
aufwendig im Unterhalt und reparaturanfällig geworden, zudem waren diverse
Ersatzteile nicht mehr erhältlich. Die Anlage hat eine komplett neue Ammann-Verladesteuerung erhalten, mit der nun 20 Lastwagen pro Stunde beladen werden können, also alle drei Minuten ein Lastwagen.
Es hat sehr viel spass gemacht wir danken der Firma Kibag für diese Möglichkeit.

Text: Klasse MR24b

Eindrücke eines Lernenden Maurer der BBZ aus dem 3-wöchigen Berufspraktikum in Shrewsbury (England)

24. September 2025

Die Baugewerbliche Berufsschule Zürich (BBZ) bietet ihren talentierten jungen Berufslernenden etwas Besonderes und fördert die berufliche Mobilität. Bereits im Jahr 2024 konnten fünf Lernende Schreiner/-in ein Berufspraktikum am Shrewsbury College in England absolvieren. Im Juli 2025 waren erstmals auch zwei Lernende Maurer dabei und kehrte reich an Erfahrungen zurück.

Bild: Bogen gemauert von Alessio Maucieri

In seinem Praktikumsbericht hält Alessio Maucieri fest, dass der Entscheid für dieses Praktikum eine der besten Entscheidungen war, die er in seinem Leben gefällt hat.  

Eine tolle Erfahrung dank engagierten Lehrpersonen
Für die beiden Lernenden Maurer eröffnete das Berufspraktikum nebst beruflichen und persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten auch einen spannenden Einblick in eine andere Lebens- und Arbeitskultur. Beide sprechen in ihrem Abschlussbericht den beiden Berufsbildnern der BBZ, die diesen Aufenthalt ermöglichten und begleiteten, ein grosses Dankeschön aus. Es war für beide ein einmaliges Erlebnis.

Anspruchsvolle Aufgaben für den Erwerb neuer berufspraktischer Erkenntnisse
Auch am Shrewsbury College wurden er und die anderen Lernenden aus der Schweiz sehr herzlich empfangen. Er und seine Maurerkollegen erfuhren in den drei Wochen sehr viel über die englische Handwerkerkunst. Der Instruktor nahm sich Zeit, um ihnen neue Handgriffe und Abläufe zu zeigen. Dank seiner professionellen Unterstützung konnten die beiden Lernenden während des Praktikums ihr ganzes Können unter Beweis stellen und drei anspruchsvolle Objekte mauern, darunter auch einen mit Fischgratmuster ausgefüllten Bogen (siehe Fotos).

Kosten
Das internationale Mobilitätsprogramm wird von Movetia, der nationalen Agentur für Austausch und Mobilität, finanziell gefördert. Für die Lernenden fiel je nach Programm eine Eigenbeteiligung von max. 450 CHF an.

Testimonials

Alessio Maucieri, Maurer Lernender, BBZ

«Die handwerkliche Erfahrung, die ich am College sammeln konnte, ist unbezahlbar. Währen des Arbeitens konnte ich mich über die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten in der Baubranche in der Schweiz und in England austauschen. Die Fachgespräche, die ich ihn diesem Austausch führte, sind für mich sehr wertvoll und eines der schönsten Souvenirs der gesamten Reise».

Nils Bühlmann, Maurer Lernender, BBZ

«Es war eine tolle Erfahrung, das englische Handwerk kennenzulernen und praktisch umzusetzen. Solche Austauschprogramme müssen unbedingt weitergeführt werden. Sie fördern nicht nur die Sprachkenntnisse, sondern stärken auch die Handlungskompetenz der Lernenden und hinterlassen Erfahrungen fürs Leben».

Alessio Maucieri, Maurer Lernender, BBZ

«Ich denke, dass sich die gesammelten Erfahrungen auch positiv auf meine Karriere auswirken werden, sei es handwerklich oder sprachlich durch das Erlernen einer Fremdsprache».

Links / Weiterführende Informationen
Movetia – internationale Mobilität Berufsbildung


Link zum Originaltext:
Eindrücke eines Lernenden Maurer der BBZ aus dem 3-wöchigen Berufspraktikum in Shrewsbury (England)

Quelle: Kanton Zürich, Bildungsdirektion, Mittelschul- und Berufsbildungsamt, Abteilung Fachstellen, Entwicklung und Projekte
Text: Alessio Maucieri, Nils Bühlmann, Muriel Hemmi.

Baustellenbesichtigung EntlastungsstollenSihl-Zürichsee Mr24b

9. April 2025

Am Mittwoch dem 2.April ist unsere Klasse die Mr24b am Nachmittag die Baustelle
Entlastungsstollen Sihl-Zürichsee besichtigen gegangen. Diese Besichtigung wurde uns von der
Firma Marti zur Verfügung gestellt. Ein Bauführer der Firma hat uns die ganze Baustelle gezeigt
und spannende Infos gegeben. Vor der Besichtigung hatten wir noch ein kleinen Input über die
Baustelle mit einem interessanten Video über das ganze Projekt.
Darum geht’s
Bei extremen Unwettern kann die sonst gemächlich dahinfliessende Sihl zum reissenden Fluss
werden und im unteren Sihltal und der Stadt Zürich massive Überschwemmungen anrichten.
Verschiedene Studien zeigten, dass ein Entlastungsstollen die beste Variante ist, um die
bedrohten Gebiete zu schützen. Der Stollen, der zwischen Langnau am Albis und Thalwil
realisiert wird, kommt erst bei sehr grossen und seltenen Wassermengen zum Einsatz.
Nach heutigen Erkenntnissen wird etwa alle 20 Jahre Sihlwasser durch den Entlastungsstollen
strömen.

Der Bau
Der Einlauf des Entlastungsstollens befindet sich an der Sihl direkt beim 2017 errichteten
Schwemmholzrechen, oberhalb von Langnau am Albis. Im Bereich des Seebads Bürger I in Thalwil mündet
der Entlastungsstollen in den Zürichsee.
Zeitplan

Schutz für das Sihltal und Zürich
Der Entlastungsstollen sorgt dafür, dass die Marke von 300 Kubikmetern pro Sekunde nicht
überschritten wird. Denn darüber würde es für das untere Sihltal und die Stadt Zürich kri[sch
und es wäre mit Hochwasserschäden zu rechnen.
Ab einer Menge von 250 Kubikmeter pro Sekunde fliesst Wasser in den Stollen, der so einen Teil
des Sihlwassers in den Zürichsee umleitet. Zum Vergleich: Im Juli 2021, als viele Flüsse und Seen
über die Ufer traten, erreichte die Sihl 248 Kubikmeter pro Sekunde. Im August 2005 lag das
Maximum bei 290 Kubikmetern pro Sekunde.
Der Entlastungsstollen schützt vor einer Sihl Hochwasserspitze von bis zu 600 Kubikmetern pro
Sekunde. Das entspricht einem Extremhochwasser mit einer statistischen
Eintretenswahrscheinlichkeit von einmal in 500 Jahren. Die maximale Kapazität des Stollens
beträgt rund 330 Kubikmeter pro Sekunde.

Einlaufbauwerk
Die Hochwasserspitzen der Sihl werden über ein automatisch reguliertes Einlaufbauwerk
entnommen.

Auslaufbauwerk
Das Auslaufbauwerk zur Einleitung der Hochwasserspitzen in den Zürichsee ist unmittelbar
nördlich der Abwasserreinigungsanlage (ARA) im Bereich des Seebads Bürger I in Thalwil
geplant.

Hier noch einen kleinen Einblick von unsere Seite:
Text: Mia

Ski- und Snowboardlager 2025

26. März 2025

Am Sonntag, dem 02.02.25 sind wir alle einzeln ins Skilager auf dem Pizol angereist. Nach der Ankunft bei der Talstation Pizol, ging es darum, mit den Skiern oder dem Snowboard und seinem Gepäck zum Hotel Gaffia zu kommen – was sich als eine kleine Herausforderung herausstellte, denn das befindet sich direkt auf der Skipiste, was nur mit dem Sessellift erreichbar ist. Mit vollgepackten Rucksäcken und Skiausrüstung fuhren wir die Piste hinunter und erreichten das Hotel heil und ohne Verletzungen.

Panorama vom Pizol 2222 m.ü.M.

Nachdem wir unser Gepäck im Hotel abgeben konnten, gab es Mittagessen. Das Wetter war am ersten Tag, wie auch die ganze Woche, traumhaft. Nach dem Essen sind alle direkt auf die Piste gegangen. Leider gab es schon am ersten Tag die erste Verletzung. Der Betroffene konnte aber trotzdem die ganze Woche noch ohne Probleme weiterfahren.

Snowpark Pizol, erste Versuche auf dem Rail.

Die nächsten Tage waren wettertechnisch perfekt – strahlender Sonnenschein und top Bedingungen zum Ski- und Snowboarden. Den Nebel und die Wolken haben wir nur von oben gesehen. Jeder hatte in den Ski- und Snowboardgruppen sehr viel Spass und es war spannend zu sehen, wie sich manche in kurzer Zeit richtig verbessert haben. Natürlich gab es auch ein paar kleine Stürze, aber das gehört dazu, was auch für das ein oder andere Grinsen sorgte.

Morgensport vor der Gaffia Hütte

Ganz Motivierte haben früh morgens Sport gemacht, um aufgewärmt die frischen Pisten zu geniessen.
Fondueplausch in der Mugghütte

Abends wurde es auch nie langweilig. Vom Fondue-Plausch in der Nachbarshütte über Spieleabende bis hin zu entspannten Runden, in denen einfach gequatscht wurde, war für jeden etwas dabei.

Im Folgenden finden Sie noch einige Fotos, die unsere Skilagerwoche gut abbilden.

Doriano Jeni, Lernender ZL 23
Morgenpanormama auf Nebelmeer, vor der Gaffia Hütte.
Sternenhimmel vor der Gaffia Hütte.
Nebelmeerblick vor der Gaffia Hütte.
Blick auf die Morgensonne von der Gaffia Hütte aus.
Sternenhimmel von der Gaffia Hütte aus.
Panorama mit blauem Himmel und strahlender Sonne auf 2222 m.ü.M.
Sonnenaufgang hinter den Bergen mit der Nebeldecke über Wangs.
Panorama Piste mit Blick auf das Nebelmeer
Erste Abfahrt auf frischen Pisten.
Verschneiter Berghang.

Weihnachtsdorf

6. Februar 2025

Im Rahmen einer Projektarbeit wurde der Weihnachtsmarkt auf dem Sechseläutenplatz detailliert erfasst. Unser Ziel war es, mit einer Drohne ein lokales Orthofoto zu erstellen, das als Hintergrundkarte für unsere 360-Grad-Tour dient, sowie einen virtuellen Rundgang mit einer Insta360-Kamera zu gestalten, ähnlich wie bei Google Street View. Zusätzlich verlangte die Aufgabenstellung die Erstellung eines Datenmodells für das Weihnachtsdorf. Wir entschieden uns
dafür, zu jedem Stand ein individuelles PDF zu gestalten, das in den virtuellen Rundgang eingebunden und direkt abrufbar ist.


Ein zentraler Aspekt unserer Planung war die Klärung, ob das Fliegen mit einer Drohne der Kategorie A1 über den Weihnachtsmarkt erlaubt ist. Nach mehreren Telefonaten erhielten wir die Genehmigung der Stadtpolizei. Während der Befliegung übernahm ein Teammitglied die Erstellung der 360-Grad-Aufnahmen, während die anderen zwei Mitglieder die Drohnenflüge durchführten.
Dank unserer präzisen Planung konnten wir die Arbeiten schnell und effizient abschliessen.


Die Drohnenaufnahmen wurden mithilfe der Ressourcen unseres Lehrbetriebs ausgewertet, um ein
hochpräzises Orthofoto zu erstellen. Mit einer Flughöhe von 30 Metern erreichten wir eine Genauigkeit von +/- 2 cm. Für die Verarbeitung der 360-Grad-Bilder nutzten wir die Programme Insta360 Studio und Pano2VR. Insgesamt wurden 98 Bilder über das gesamte Weihnachtsdorf verteilt aufgenommen und zu einer virtuellen Tour zusammengefügt.


Das finale Ergebnis kann leider nicht veröffentlicht werden, doch die folgenden Bilder geben einen
guten Einblick in unser Projekt und die durchgeführten Arbeiten.


Text: Kim Bischofberger, Elina Cardena und Remo Müller, GMG21