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Das Kompetenzzentrum der Baubranche

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Baugewerbliche Berufsschule Zürich

Baugewerbliche Berufsschule Zürich

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Schuljahr 2026/2027

Vom Handriss zum 3D Modell 

29. September 2026

Projektarbeit im Modul DM3D  |  Geomatikerinnen und Geomatiker im 3. Lehrjahr 

Wie wird aus einem realen Gegenstand ein digitales 3D-Modell? Dieser Frage gingen die Lernenden im Modul DM3D an der BBZ Zürich nach.
Jeder Lernende wählte ein eigenes Objekt – so entstand eine bunte Palette an Arbeiten, die vom Tennisplatz über ein Trompetenmundstück bis hin zum Mobiltelefon reichte. 

Vom Doppelmeter ins CAD 

Am Anfang stand eine Handskizze mit den eingemessenen Massen, am Ende ein 3D-Modell im AutoCAD mit verständlichen Plänen. Dazwischen lag viel Tüftelarbeit: Wie misst man eine Rundung? Und wie zeigt man ein Objekt so, dass andere es auf Anhieb verstehen? 

Ein Beispiel eines Lernenden mit einem Möbel aus unserer Bibliothek 

Florian Reust wählte den Freischwinger-Sessel Rondo aus der Bibliothek – kein Zufall, denn er bringt eine Ausbildung aus dem Möbelbereich mit. Die gebogenen Stahlrohre und die Neigung von Sitz und Rückenlehne machten das Einmessen und Modellieren anspruchsvoll. Schritt für Schritt entstanden Gestell und Lederflächen. Zum Schluss visualisierte Florian die Oberflächen und setzte die Sessel in der Bibliothek in Szene.

Visualisierung von Florian Reust: die modellierten Sessel in der Bibliothek. 

Text: Markus Brunner, Fachgruppe Geomatik 

Exkursionstag Sr24a: Koch AG und Seil Park Kloten  

24. September 2026

 
Heute waren wir mit unserer Klasse bei der Koch AG, einem Beschläge- und Werkzeughändler. Wir hatten eine Führung durch das ganze Lager und man hat uns wirklich alles gezeigt und erklärt, wie die Ware reinkommt, wo sie gelagert wird und wie sie am Ende wieder rausgeht. War echt spannend zu sehen, was da alles dahintersteckt, auch wenn man sich das von aussen gar nicht so vorstellt. Bei der nächsten Bestellung werden wir sicherlich daran denken, dass da viele Arbeitsschritte nötig sind, bis das Paket bei uns ankommt.  
Am Nachmittag sind wir dann noch in den Seil Park Kloten gegangen. Das war der perfekte Ausgleich nach der eher ruhigen Führung am Morgen. Der Seil Park war sehr cool und zum Teil auch anspruchsvoll, doch das war es auf jeden Fall wert. 
Alles in allem ein cooler Tag etwas Neues gelernt und danach nochmal richtig ausgepowert. Vielen Dank ans Lehrerteam. 
Klasse: SR24a 

Betonwerk und Recyclingplatz Hard

23. September 2026


Letzten Mittwoch am 16. September ist unsere Klasse die Mr24b ins Betonwerk und zum Recyclingplatz Hard gegangen.
Wir hatten am Morgen eine Führung durch die ganze Anlage und der Werkleiter hat uns vieles über den Recyclingbeton und den ganzen Prozess erzählt. Es war sehr spannend und wir konnten vieles Lernen über das entsorgen von Bauabfällen.
Wo gebaut wird, entsteht Abfall, vor allem durch Aushub, Neu- oder Rückbau. In der Schweiz wird der grösste Abfallstrom durch Rückbaumaterialien verursacht. Das Ziel der Incycle ist es, ihn wesentlich zu reduzieren.
«Urban Mining» ist die Baustoffgewinnung aus vorhandener Bausubstanz. Es geht darum, die verbauten Rohstoffe am Ende ihres Gebrauchs neu zu nutzen.
In der Schweizer Gesetzgebung ist der Einsatz von Recyclingbaustoffen bereits verankert. Die VVEA (Verordnung über die Vermeidung, Verwertung und Entsorgung von Abfällen) wie auch die Bauprodukteverordnung fordern explizit den Einsatz von Recyclingbaustoffen.
Beton ist das weltweit am meisten verbaute Material. Ziel ist eine Kreislaufwirtschaft, die den Einsatz
natürlicher Gesteinskörnungen reduziert und die Ablagerung von mineralischem Rückbaumaterial in
Deponien vermeidet.Der Baustoffkreislauf funktioniert, zudem sind die rezyklierten Baustoffe von
höchster Qualität. Damit bietet sich endlich die Möglichkeit, den Einsatz von Recyclingbaustoffen zu
fördern und gleichzeitig den CO2-Fussabdruck verkleinern.


InCycle Betone stehen für innovative Rezepturen und eine ressourcenschonende Herstellung. So senkt man den CO2-Ausstoss spürbar bei gleichbleibender Qualität. Ob Neubau, Sanierung oder Infrastruktur.
Die InCycle Betone erfüllen strenge Umweltstandards geprüft im firmeneigenen akkreditierten Labor und teilweise durch unabhängige Prüfstellen bestätigt:
– geprüfte Qualität
– verantwortungsvolle Materialwahl
– transparente Produktionskette und eine nachgewiesene CO₂-Senkenleistung

Durch ihre spezielle Zusammensetzung speichern die Betone dauerhaft CO2 – ein messbarer Beitrag zur Reduktion der Klimabelastung.


Im Kanton Zürich bestehen mehr als zwei Drittel des gesamten Abfallaufkommens aus Bauabfällen.
Über 80 % der mineralischen Bauabfälle werden dort inzwischen als Baustoffe verwertet.
Sonderabfälle wie beispielsweise asbesthaltige Materialien dürfen nicht einfach mit normalem Bauschutt vermischt werden. Sie müssen getrennt und fachgerecht entsorgt werden.


Danke an die Firma Toggenburger, dass unsere Klasse diese Exkursion dort durchführen durfte und auch danke an unseren Lehrer Herr Loher für die Organisation.

Spannende Einblicke in die Welt des Lehmbaus

17. September 2026

Im Rahmen der diesjährigen Exkursion durften die Klassen ZA24c, ZA24e und ZA25b in der Werkhalle der Baugewerblichen Berufsschule spannende Einblicke in das Thema Lehmbau und nachhaltiges Bauen gewinnen.

Der schweizerische Fachverband für Lehmbau, die IG Lehm, organisierte einen abwechslungsreichen Tag mit verschiedenen theoretischen und praktischen Inputs. Dabei erfuhren die Lernenden viel Wissenswertes über die Eigenschaften von Lehm, seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und seine Bedeutung für nachhaltiges Bauen.

Besonders der zweite Teil des Tages sorgte für viel Abwechslung und bot die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen. Die Lernenden konnten Stampflehm ausprobieren, eigene Lehmblöcke pressen und Lehmputz auftragen. So wurde das zuvor vermittelte Wissen direkt in die Praxis umgesetzt – mit viel Engagement und sichtlicher Freude am Ausprobieren.

Zum Abschluss erhielten wir einen spannenden Einblick in ein konkretes Lehmbauprojekt: den Schulpavillon Allenmoos II in Zürich. Dabei konnten wir erleben, wie die zuvor kennengelernten Materialien und Techniken in einem realen Bauwerk eingesetzt werden.

Wir bedanken uns herzlich beim gesamten Team der IG Lehm für den interessanten Einblick, die abwechslungsreichen Aktivitäten und das grosse Engagement. Es war eine spannende und lehrreiche Exkursion, die uns das Potenzial von Lehm als nachhaltigen Baustoff nähergebracht hat.

Klassen ZA24c, ZA24e und ZA25b

Text: Michael Bäbler

Das Schulhaus BBZ rückt Fotoshooting ins rechte Licht

1. September 2026

Ondrej Kolacek ist freischaffender Fotograf und Multimedia Producer mit Sitz in Zürich und hat rund 20 Jahre Berufserfahrung im Bereich Action Sports und Dokumentarfotografie. Auf dem Vorplatz unseres Schulhauses an der Limmatstrasse 53 hat er ein Fotoshooting mit drei international bekannten Flatland-BMX-Athleten durchgeführt:

 – Alex Jumelin (Frankreich, mehrfacher Weltmeister Flatland BMX)

– Viki Gomez (Spanien, Red Bull-Athlet, mehrfacher Weltmeister)

– Kio Hayakawa (Japan, Red Bull-Athlet, einer der weltbesten Flatland-Fahrer)

Laut Kolacek bildet das ovale Vordach im Eingangsbereich den gestalterischen Mittelpunkt der Bildkomposition – die Architektur des Neubaus ist in diesen Aufnahmen also nicht Kulisse, sondern tragendes Element. Eine Auswahl der Bilder werden für sein berufliches Portfolio verwendet, sowie im Rahmen internationaler Fotowettbewerbe für Action- und Abenteuersportfotografie veröffentlicht.

Wir bedanken uns herzlich bei Ondrej Kolacek dass wir seine Arbeiten auf unserem Blog veröffentlichen dürfen.

Alex Jumelin
Viki Gomez
Kio Kolacek

Text: Pia Stark / Mediothek