Projektarbeit im Modul DM3D | Geomatikerinnen und Geomatiker im 3. Lehrjahr
Wie wird aus einem realen Gegenstand ein digitales 3D-Modell? Dieser Frage gingen die Lernenden im Modul DM3D an der BBZ Zürich nach.
Jeder Lernende wählte ein eigenes Objekt – so entstand eine bunte Palette an Arbeiten, die vom Tennisplatz über ein Trompetenmundstück bis hin zum Mobiltelefon reichte.
Vom Doppelmeter ins CAD
Am Anfang stand eine Handskizze mit den eingemessenen Massen, am Ende ein 3D-Modell im AutoCAD mit verständlichen Plänen. Dazwischen lag viel Tüftelarbeit: Wie misst man eine Rundung? Und wie zeigt man ein Objekt so, dass andere es auf Anhieb verstehen?
Ein Beispiel eines Lernenden mit einem Möbel aus unserer Bibliothek
Florian Reust wählte den Freischwinger-Sessel Rondo aus der Bibliothek – kein Zufall, denn er bringt eine Ausbildung aus dem Möbelbereich mit. Die gebogenen Stahlrohre und die Neigung von Sitz und Rückenlehne machten das Einmessen und Modellieren anspruchsvoll. Schritt für Schritt entstanden Gestell und Lederflächen. Zum Schluss visualisierte Florian die Oberflächen und setzte die Sessel in der Bibliothek in Szene.

Visualisierung von Florian Reust: die modellierten Sessel in der Bibliothek.
Text: Markus Brunner, Fachgruppe Geomatik



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