
Letzten Mittwoch am 16. September ist unsere Klasse die Mr24b ins Betonwerk und zum Recyclingplatz Hard gegangen.
Wir hatten am Morgen eine Führung durch die ganze Anlage und der Werkleiter hat uns vieles über den Recyclingbeton und den ganzen Prozess erzählt. Es war sehr spannend und wir konnten vieles Lernen über das entsorgen von Bauabfällen.
Wo gebaut wird, entsteht Abfall, vor allem durch Aushub, Neu- oder Rückbau. In der Schweiz wird der grösste Abfallstrom durch Rückbaumaterialien verursacht. Das Ziel der Incycle ist es, ihn wesentlich zu reduzieren.
«Urban Mining» ist die Baustoffgewinnung aus vorhandener Bausubstanz. Es geht darum, die verbauten Rohstoffe am Ende ihres Gebrauchs neu zu nutzen.
In der Schweizer Gesetzgebung ist der Einsatz von Recyclingbaustoffen bereits verankert. Die VVEA (Verordnung über die Vermeidung, Verwertung und Entsorgung von Abfällen) wie auch die Bauprodukteverordnung fordern explizit den Einsatz von Recyclingbaustoffen.
Beton ist das weltweit am meisten verbaute Material. Ziel ist eine Kreislaufwirtschaft, die den Einsatz
natürlicher Gesteinskörnungen reduziert und die Ablagerung von mineralischem Rückbaumaterial in
Deponien vermeidet.Der Baustoffkreislauf funktioniert, zudem sind die rezyklierten Baustoffe von
höchster Qualität. Damit bietet sich endlich die Möglichkeit, den Einsatz von Recyclingbaustoffen zu
fördern und gleichzeitig den CO2-Fussabdruck verkleinern.

InCycle Betone stehen für innovative Rezepturen und eine ressourcenschonende Herstellung. So senkt man den CO2-Ausstoss spürbar bei gleichbleibender Qualität. Ob Neubau, Sanierung oder Infrastruktur.
Die InCycle Betone erfüllen strenge Umweltstandards geprüft im firmeneigenen akkreditierten Labor und teilweise durch unabhängige Prüfstellen bestätigt:
– geprüfte Qualität
– verantwortungsvolle Materialwahl
– transparente Produktionskette und eine nachgewiesene CO₂-Senkenleistung
Durch ihre spezielle Zusammensetzung speichern die Betone dauerhaft CO2 – ein messbarer Beitrag zur Reduktion der Klimabelastung.

Im Kanton Zürich bestehen mehr als zwei Drittel des gesamten Abfallaufkommens aus Bauabfällen.
Über 80 % der mineralischen Bauabfälle werden dort inzwischen als Baustoffe verwertet.
Sonderabfälle wie beispielsweise asbesthaltige Materialien dürfen nicht einfach mit normalem Bauschutt vermischt werden. Sie müssen getrennt und fachgerecht entsorgt werden.

Danke an die Firma Toggenburger, dass unsere Klasse diese Exkursion dort durchführen durfte und auch danke an unseren Lehrer Herr Loher für die Organisation.



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