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Baugewerbliche Berufsschule Zürich

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Unterstützendes Feedback

9. Juli 2026

Am 30.6.2026 durften 41 Personen der BBZ einen ganzen Tag mit Leo Held verbringen.

Der ehemalige Judo-Nationalcoach der Schweiz nahm uns mit auf eine riesige Palette aus Trainer-Erfahrung und professionellen Coaching-Tools. Themen: Gewaltfreie Kommunikation, aktives Zuhören, Konfliktmanagement und die Regeln für gutes Feedback.

Besonders stark: Wir haben alles direkt in Gruppenarbeiten ausprobiert. Intensiv, praxisnah – und zack war der Tag vorbei.

Der Satz „Wie man in den Wald ruft, so kommt es zurück“ begleitet uns seither. Nicht nur im Job, sondern auch privat. Eine Weiterbildung fürs Leben.

Text: Pia Stark / Mediothek

Sonne, aber richtig!

8. Juli 2026

Im Rahmen des Unterrichts zu Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz nahmen 127 Lernende des 1. Lehrjahres Geomatik am Suva-Präventionsmodul «Sonne: Schütze dich vor UV-Strahlen» teil.
Praxisnahes Lernen für den Berufsalltag
Die angehenden Geomatikerinnen und Geomatiker verbringen einen wesentlichen Teil ihrer Ausbildung im Freien. Entsprechend wichtig ist es, die Risiken der UV-Strahlung frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmassnahmen konsequent anzuwenden.
Die Schulung wurde an der BBZ Zürich durch den Suva-Fachreferenten Gianni Marra durchgeführt. Spannend, praxisnah und sehr interaktiv vermittelte er den Lernenden die Auswirkungen der UV-Strahlung auf Haut und Gesundheit. Durch anschauliche Beispiele und den direkten Einbezug der Teilnehmenden gelang es ihm, das Thema nachhaltig und verständlich zu vermitteln.
Eindrückliche Einblicke mit der UV-Kamera
An mehreren praxisnahen Posten setzten sich die Lernenden mit den Auswirkungen von UV-Strahlung auseinander. Besonders eindrücklich war der Einsatz einer UV-Kamera, welche bereits bestehende, mit blossem Auge nicht sichtbare Hautschäden sichtbar machte. Die Lernenden erhielten zudem konkrete Hinweise, wie sie sich im Berufsalltag wirksam vor Sonneneinstrahlung schützen können.
Positive Rückmeldungen der Lernenden
Die Rückmeldungen der Lernenden fielen durchwegs positiv aus. Besonders geschätzt wurden die praxisnahe Vermittlung, die interaktive Gestaltung sowie die authentische Art des Suva-Fachreferenten Gianni Marra.
Es war echt super!

  • Guter Typ.
  • Gute Infos – und super gemacht.
  • Lohnt sich sehr!

Die Aussagen zeigen, dass das Präventionsmodul die Lernenden nicht nur fachlich erreicht, sondern auch nachhaltig für den Schutz vor UV-Strahlung sensibilisiert hat.
Auch die Lehrpersonen profitierten
Nicht nur die Lernenden, sondern auch die Lehrpersonen profitierten von der Schulung. Die eindrücklichen Demonstrationen und die praxisnahen Informationen zeigten, dass das Thema UV-Schutz alle Generationen betrifft.
Die unkomplizierte und direkte Art von Gianni Marra machte das Modul besonders zugänglich. Als ausgewiesener Fachmann bereicherte er den Unterricht mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen und sorgte für einen nachhaltigen Lerneffekt bei allen Beteiligten.
Beitrag zur Arbeitssicherheit und Gesundheit
Mit der Durchführung des Suva-Moduls leistet die Baugewerbliche Berufsschule Zürich einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes. Die Sensibilisierung für UV-Strahlung ist insbesondere für Berufe mit regelmässiger Tätigkeit im Freien von grosser Bedeutung und unterstützt die Lernenden dabei, ihre Gesundheit langfristig zu schützen.

Bildlegende: Die Lernenden des 1. Lehrjahres Geomatik beschäftigten sich im Suva-Präventionsmodul mit den Risiken der UV-Strahlung und wirksamen Schutzmassnahmen für den Berufsalltag.

Text: Markus Brunner, Fachgruppe Geomatik

Exkursion nach Bern: Baustellenführung im Berner Münster und Einblicke ins Bundeshaus 

1. Juli 2026

Am Montag, 29. Juni 2026, reiste die Klasse MK23a der Metallbaukonstrukteure EFZ im 3. Lehrjahr gemeinsam mit den Lehrpersonen Marcel Hegetschweiler und Michael Meuwly nach Bern. Ziel der Exkursion war es, den Lernenden spannende Einblicke in historische Bauwerke, aktuelle Restaurierungsarbeiten sowie in die politischen Abläufe der Schweiz zu ermöglichen. 

Der Vormittag stand ganz im Zeichen des Berner Münsters. Im Rahmen einer exklusiven Baustellenführung erhielten die Lernenden einen faszinierenden Einblick in die laufenden Restaurierungs- und Instandsetzungsarbeiten am bedeutendsten spätgotischen Sakralbau der Schweiz. Das Berner Münster prägt seit über 600 Jahren das Stadtbild der Bundesstadt und stellt mit seinen anspruchsvollen Konstruktionen, den Natursteinarbeiten und den kontinuierlichen Erhaltungsarbeiten ein eindrückliches Beispiel historischer Baukunst dar. 

Unter fachkundiger Leitung konnten die Lernenden Bereiche besichtigen, die der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind. Besonders interessant waren die Ausführungen zu den statischen Herausforderungen, den Restaurierungsmethoden sowie zur langfristigen Sicherung des Bauwerks. Für angehende Metallbaukonstrukteure bot die Führung zahlreiche Bezüge zum Unterricht in den Bereichen Konstruktion, Statik und Bautechnik. 

Nach dem individuellen Mittagessen in der Berner Altstadt folgte ein weiterer Höhepunkt des Tages: die Führung durch das Bundeshaus. Die Zürcher Nationalrätin Marionna Schlatter führte die Klasse persönlich durch das Parlamentsgebäude und vermittelte spannende Einblicke in die Schweizer Politik und den parlamentarischen Alltag. 

Während des Rundgangs besuchten die Lernenden unter anderem die imposante Kuppelhalle, den Nationalratssaal, den Ständeratssaal sowie die Wandelhalle. Dabei erfuhren sie aus erster Hand, wie politische Entscheidungen entstehen und welche Bedeutung der Föderalismus für die Schweiz hat. 

Die Exkursion bot den Lernenden eine gelungene Verbindung von Fachwissen, Kultur und politischer Bildung. Gleichzeitig ermöglichte der gemeinsame Tag ausserhalb des Schulzimmers wertvolle Begegnungen und Gespräche. 

Ein herzlicher Dank geht an die Verantwortlichen der Berner Münster-Stiftung für die eindrückliche Baustellenführung sowie an Nationalrätin Marionna Schlatter für die interessante und engagierte Führung durch das Bundeshaus 


Text: Michael Meuwly, Lehrperson Metallbaukonstrukteure EFZ 

BBZ PR findet den Weg: Preis für raffinierte Signaletik!

17. Juni 2026

Im Neubau der Baugewerblichen Berufsschule Zürich, vom Architekturbüro Gunz & Künzle entworfen, gehen Zeichner*innen, Maurer*innen, Geomatiker*innen, Architekturmodellbauer*innen, Baupraktiker*innen und Schreiner*innen ein und aus. Sie dürften sich dabei recht vertraut vorkommen, hat das Büro das Baugewerbe doch selbst zum Thema seiner Architektur gemacht. Auch die Signaletik greift das inhaltliche Programm des Schulhauses auf: Das Design- und Research- Studio Mdbuero hat die Konstruktion der Schriftträger nicht versteckt, sondern bewusst sichtbar gemacht. Rohe Schriftelemente kontrastieren mit den Trägern, manche Buchstaben sind in sich selbst dekonstruiert. „Die spielerische Lösung rückt die Technik der Beschriftung raffiniert in den Fokus, ohne dass die Informationsvermittlung darunter leiden würde“, heisst es auf der Website. Für diese Leistung erhalten die Designerinnen Silber, beim European Design Award in der Kategorie „Signage & Wayfinding“
Link zum Design- und Research- Studio Mdbuero
Oder per Instagram zum Film der Preisverleihung „Mdbuero“

Textquelle: Zeitschrift Hochparterre 6-7/26 für Architektur, Planung und Design
Gestaltung: Pia Stark / Mediothek

Geomatikerin Vanessa Graf holt Bronze beim ZKB Nachhaltigkeitspreis

5. Juni 2026

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Dunia Abid, Lisa Dema, Vanessa Graf, Olivia Magos, Nadine Ochsenbein, Linus Rüegg, Scheyma Dawadi, Timothé Josi, Amina Farha Abou Zaid, Samira Schwab, Johanna Brockmann, Yara Lienert, Seraina Hofmann.
Vordere Reihe (v.l.n.r.): Lisa Chauvel, Xenia Rall, Anina Helbling, Nadja Dürst, Lea Tschudi, Martina Oehler, Mary Helbing, Kira Jeger.
Auf dem Bild fehlen: Sohela Rohrer und Fabian Oberholzer.


Herzliche Gratulation zum 3. Rang!
Vanessa Graf, GMA22c, Baugewerbliche Berufsschule Zürich BBZ, gewinnt mit ihrer Arbeit „Alltägliche Co2-Emissionen im Bereich Mobilität“ am ZKB Nachhaltigkeitspreis.


Weitere Infos

Text: Pia Stark, Mediothek BBZ

Die «BBZMA» an der SOLA-Stafette

26. Mai 2026

Zum 27. Mal ist ein Team der BBZ MA an der SOLA-Stafette gestartet. Wer nicht weiss, was das ist, Hier eine Kurzfassung:

Die SOLA-Stafette ist ein Laufanlass, welcher jährlich vom akademischen Sportverband (ASVZ) organisiert wird. Dabei sind rund 113 Kilometer und 2600 Höhenmeter in 14 Teiletappen, welche zwischen 3.6 und 14 Kilometer lang sind, zu bewältigen. Die Strecke ist seit Jahren in etwa immer die gleiche. Sie bewegt sich rund ums untere Zürichseebecken mit Abstechern auf den Üetliberg und die Forch. Das Wettkampfzentrum befindet sich in der Universität Irchel. Am Anlass nehmen über 1000 Teams teil.

 «BBZ MA»? So wirklich stimmt der Name nicht (mehr). Denn die BBZ MA hat, wie schon letztes Mal, Verstärkung aus der PR erhalten. Christa Pfister ist bereits zum zweiten Mal mitgelaufen. Ein Novum war die Teilnahme eines Mitglieds der Aufsichtbehörde. Nathalie Burger, ihres Zeichens Geomatikerin und an der BBZ tätig in der Aufsichtskommission.

Auch in den Reihen der BBZ MA gab es mit Duri Bernet und Stefano Tasselli zwei Frischlinge. Der Rest waren mehr oder weniger alte Hasen.

Das Rennen verlief reibungslos, alle Startenden waren zur Zeit vor Ort und haben mit Handschlag dem nächsten Laufenden übergeben.

Das Highlight erfolgt jedoch am Abend. Dann trifft sich nämlich das gesamte Team jeweils zu einem gemeinsamen Essen. Dieses Mal hat uns Nathalie vorzüglich bewirtet. Hier kann dann jeder von seinem Erlebnis berichten, und ob Hagel oder Sonnenschein (das diesjährige Wetter!), hat jeder seine ganz eigene Geschichte zu erzählen.

Für mich ein idealer (Schul-)anlass, um die Arbeitsbeziehungen zu stärken und gemeinsam ein zwar sinnfreies, aber dennoch wohltuendes Ziel zu erreichen. Ich bin überzeugt, dass es genau diese informellen Anlässe sind, welche die Lehrerschaft zusammenschweisst.

Nächstes Jahr findet die SOLA-Stafette am Samstag, 27. Mai 2027, statt. Wer Interesse hat mitzulaufen, kann sich gerne bei mir melden.

Maja Angst, Mai 2026

Jugendarchitekturwettbewerb Opernhaus Zürich, Publikumspreis geht an die Lernenden der BBZ

11. Mai 2026

In einer feierlichen Zeremonie wurde der Publikumspreis des Jugendarchitekturwettbewerbs vergeben.


Gewonnen haben Joel Wey, Noe Tonon und Marc Herr mit ihrem Projekt Die Welle. Die drei angehenden Zeichner (Fachrichtung Architektur) aus der Klasse von Deana Sonderegger-Canonica besuchen die Baugewerbliche Berufsschule Zürich. Wir gratulieren herzlich zu unglaublichen 491 erreichten Stimmen und bedanken uns bei allen, die so fleissig abgestimmt haben!


Entwurf ansehen

Text: Opernhaus Zürich , Pia Stark / Mediothek BBZ

Ski- und Snowboardlager 2026 am Pizol (01.02.–06.02.2026) 

24. März 2026

Vom 1. bis 6. Februar 2026 verbrachten wir unser Ski- und Snowboardlager im Skigebiet Pizol. Am Morgen des 01.02. trafen wir uns an der Talstation in Bad Ragaz – noch etwas verschlafen, aber alle voller Vorfreude. 

Mit der Bergbahn fuhren wir hinauf zu unserer Unterkunft, dem Berggasthaus Zanuz, das mitten im Skigebiet liegt. Nach dem Zimmerbezug und einem gemeinsamen Mittagessen wollten wir natürlich sofort auf die Piste. 

Das Wetter zeigte sich in der ersten Lagerhälfte von seiner schönen Seite – oft sonnig und mit schöner Aussicht über die Berge, allerdings ohne grossen Neuschnee während der Woche. Das bedeutete zwar weniger frischen Pulverschnee, dafür aber gute Sicht und viel Sonne beim Ski & Snowboard fahren. 

Ein besonderes Ereignis war ein Morgen, an dem wir zunächst in der Hütte bleiben mussten, weil die Bergbahnen wegen starken Winds geschlossen waren und kein Betrieb möglich war. Das war zwar etwas schade für den Skitag, aber wir haben die Zeit gemeinsam und mit viel Gelächter überbrückt. Durch Poker, Jassen und andere Gesellschaftsspiele verging die Zeit schnell. Trotz des schlechten Wetters gingen einige nach draussen und schlittelten auf dem Bauch den Hang hinunter. 

An den anderen Tagen herrschten Top-Bedingungen: strahlender Sonnenschein, gute Sicht und gute Laune. In den Ski- und Snowboardgruppen wurde fleissig geübt, gelacht und – klar – auch mal gestürzt, wenn auch bei den einen etwas öfter als bei den anderen. 

Besonders stolz sind wir darauf, dass einer von uns in diesen fünf Tagen Skifahren gelernt hat – von den ersten wackeligen Schwüngen und Spagaten bis hin zu sicheren Abfahrten am Ende der Woche. 

Auch abseits der Piste war immer etwas los: Spieleabende, gemütliche Gespräche sowie das gemeinsame Mittag- und Abendessen in der Hütte sorgten für tolle Stimmung und viel Teamgeist. 

Unser Ski- und Snowboardlager 2025 am Pizol war nicht nur sportlich, sondern auch menschlich eine grossartige Woche. Sonne, Fortschritte auf Ski und Snowboard, gemeinsames Lachen und gute Stimmung – es war ein Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden. 

Text: Dragan Racic, Lernender Zeichner Architektur.
Im Folgenden finden Sie noch einige Fotos und ein Video, die unsere Skilagerwoche gut abbilden.

Video: Spass auf der Piste

Einblick in den Unterrichtsmorgen der Bili-Klasse Sr25 bili

10. März 2026

Am Freitagvormittag, 20. Februar 2026 hatte ich, Simon Boller, die Gelegenheit, einen Einblick in den Unterricht der Bili-Klasse Sr25 bili mit Schreinerinnen und Schreinern bei Oliver Merz zu erhalten.

Die Lernenden trafen nacheinander im Schulhaus ein und tauschten sich im und vor dem Klassenzimmer aus. Oliver Merz begrüsste die Klasse herzlich nach den Sportferien und präsentierte den Semesterplan, der einen klaren Überblick über die kommenden Themen in den verschiedenen Fächern bot.

Lehrerinput zum Thema Ausländische Holzarten

Heute stand ein Lehrerinput zum Thema «Ausländische Holzarten» auf dem Programm. Oliver zeigte die Vielfalt der Holzarten, verglich Wurzelarten mit heimischen Bäumen und sprach über die Folgen der Abholzung. Dabei stellte er immer wieder persönliche Bezüge her, was den Unterricht lebendig und nachvollziehbar machte.

Individuelle Lernansätze

Nach einer kurzen Pause starteten die Lernenden mit ihren Aufgaben. Dabei wurde deutlich, dass die Individualität der Lernenden hochgeschrieben und berücksichtigt wird. Einige arbeiteten allein, während andere in kleinen Gruppen zusammenarbeiteten. Alle waren auf ein gemeinsames Thema fokussiert, bewegten sich jedoch in unterschiedlichen Fächern.

Örtlich waren einige im Klassenzimmer zu finden, während andere in den Gängen an Arbeitsnischen arbeiteten. Die Lernenden nutzten sowohl digitale als auch physische Hilfsmittel zur Erarbeitung der Aufgaben. Sogar die Unterrichtssprache war individuell und wechselte zwischen Mundart, Standardsprache und Englisch.

Begleitung durch den Lehrer

Oliver Merz nahm verschiedene Formen der Begleitung wahr. Er fragte die Lernenden, woran sie gerade arbeiteten, und besprach auch vergangene Arbeiten mit ihnen. Oft wurden ihm Fragen gestellt, wie etwas funktioniert, und an diesen Punkten knüpfte er an, um einen Fachinput zu geben. Gleichzeitig führte er die Lernenden immer wieder sanft zurück zu ihren Aufgaben, um sicherzustellen, dass sie auf dem individuellen Lernpfad zurückfinden.

Fazit

Für mich war es ein spannender und bereichernder Einblick, wie Unterricht in einem anderen Beruf, an einem anderen Ort und in einer anderen Schulkultur gestaltet werden kann. Herzlichen Dank an die Klasse und besonders an die engagierte Lehrperson Oliver Merz für diesen wertvollen Einblick!
Text: Simon Boller

Politik hautnah an der BBZH 

9. März 2026

Gleich mit sechs Veranstaltungen gastierte der gemeinnützige Verein Discuss It im Februar an der BBZH. Die von jungen Erwachsenen moderierten Discuss It Veranstaltungen sollen Lernenden Politik näherbringen. In der Aktionshalle fanden Streitgespräche zu den Themen SRG-Halbierungsinitiative und der Individualbesteuerung statt.

Immer wieder brachten sich Lernende während den Streitgesprächen kritisch ein, stellten Fragen an die Politiker:innen und fühlten Ihnen so auf den Zahn.

Im Nachgang erklärten die Lernenden der BBZH, dass sie durch die Argumente in den Veranstaltungen ihre Meinung zum Thema besser bilden konnten und Ihnen der Anlass die Politik näherbrachte. Lernendenstimmen zu den Veranstaltungen:

«Beim Streitgespräch konnte ich mir eine eigene Meinung bilden. Durch die Diskussion wurden beide Seiten mit Argumenten aufgezeigt, wodurch ich Neues über das Thema lernte.» – Noemi

«Vom Streitgespräch nahm ich mit, wo ich politisch selber stehe. Ich finde, dass es wichtig ist, sich heute richtig zu informieren, in Zeiten von Krisen.» – Tristan

«Mir hat das Streitgespräch einen guten Einblick in eine politische Diskussion gegeben. Ich habe gesehen, wie wichtig es ist, sich gut mit dem Thema auseinandersetzen. Man konnte auch sehen, dass es wichtig ist, die andere Seite zu verstehen.» – Matteo

«Durch das Streitgespräch konnte ich einen guten Einblick in das Thema bekommen. Es hat mir auch geholfen meine Meinung über diese Abstimmung zu bilden. Ich finde Discuss It eine super Organisation, um junge Leute das Interesse aufzuzeigen, sich über Politik und Abstimmungen zu informieren.» – Julia

«Ich finde Discuss It eine coole Idee, vor allem, dass die Schüler mitsprechen dürfen. Jedoch finde ich es überhaupt nicht gut, wenn die Schüler persönlich werden und über ein extrem anderes Thema zu sprechen beginnen und die Moderation nichts dagegen unternimmt.» – Nicolas

«Ich habe die unterschiedlichen Meinungen der Politiker und der Schüler interessant gefunden. Das hat das politische Interesse in mir geweckt und so habe ich mich mehr über die Abstimmung informiert. Nach dem Streitgespräch fiel es mir einfach eine eigene Meinung zu bilden.» – Sumaiyah

«Das Streitgespräch hat mir gezeigt: Je ruhiger und langsamer man spricht, desto professioneller wirkt man und man wird ernster genommen.» – Maryam

«Das Streitgespräch hat politisches Interesse in mir geweckt. Es hat mich über die Abstimmung informiert und ich konnte mir meine Meinung bilden». – Annalena

Fotos und Eindrücke Streitgespräch Thema SRG-Initiative vom 26.02.26

Gäste: Sabine Arnold, Grüne & Markus Brunner EDU

Moderation: Elena Messerknecht

Sabine Arnold, Grüne /Moderation Elena Messerknecht / Markus Brunner, EDU

Exkursion Knauf Akademie und Squash im Sportzentrum 

18. Dezember 2025

 
Früh am Morgen traf sich unsere Klasse gut gelaunt am Zürcher Hauptbahnhof. Wir machten uns gemeinsam mit dem Zug auf den Weg zur Akademie der Firma Knauf, ein international tätiges Unternehmen, das sich auf Trockenbau, Decken- und Wandsysteme spezialisiert hat. Gleich bei unserer Ankunft in der Firma wurden wir sehr herzlich empfangen und mit frischen Gipfeli, Kaffee und Getränken verwöhnt.  
Nach einer Begrüssung folgte eine sehr interessante Präsentation von Daniel, ein Spezialist für den Trockenbau der Firma Knauf. Wir bekamen nicht nur spannende Informationen über die Geschichte und die Produkte der Firma, sondern Daniel erklärte uns auch technische Details rund um den Trockenbau, die für unseren Beruf als Zeichner und Zeichnerinnen Fachrichtung Architektur besonders wichtig sind. Wir erfuhren unter anderem, wie Trockenbauwände konstruktiv aufgebaut, welche Materialien dazu benötigt werden und welche Vorteile diese Bauweise ermöglicht. 
 
Im Anschluss durften wir unser theoretisches Wissen gleich selber praktisch anwenden. In kleinen Gruppen stellten wir selbst ein Trockenbaudetail her. Dabei durften wir die verschiedenen Arbeitsschritte kennenlernen. Über das Abmessen und das richtige Schneiden der Platten bis hin zur Montage und dem Verspachteln von kleinen Wandelementen konnten wir alles selber ausprobieren. Es machte grossen Spass, einmal selbst handwerklich tätig zu sein und zu sehen, wie viel Präzision und Teamarbeit in einem kleinen Detail steckt. 
 
Nach unserer handwerklichen Baukunst wurden wir von der Firma Knauf zu einem sehr feinen Mittagessen eingeladen. Die Pause nutzten wir, um uns zu stärken, miteinander zu plaudern und den lässigen Vormittag Revue passieren zu lassen. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals ganz ganz herzlich für den total spannenden, unvergesslichen und lehrreichen Morgen und das feine Mittagessen bei Daniel und der Firma Knauf bedanken! 

 
Am Nachmittag stand dann der sportlichere Teil des Tages auf dem Programm. Wir fuhren mit dem Zug weiter nach Dietikon in ein Sportzentrum, wo wir Squash spielen konnten. Die Hallen waren für uns reserviert. Nicht alle hatten schon grosse Erfahrung im Squash spielen, entsprechend lustig und lebhaft ging es auf den Plätzen zu. Nach einigen intensiven Matches und viel Bewegung war der Tag dann leider auch schon wieder vorbei. 

Text Klasse ZA23b 

Lehrpersonen Patrick Fischer und Sandra Flury 

Schweizermeisterschaften der Berufsfachschulen in Aarau

2. Dezember 2025

Am 26. November 2025 reiste ein Unihockeyteam Herren und ein Volleyballteam Damen der BBZ MA an die Schweizermeisterschaften an die bsa Aarau. Die Veranstaltung war hervorragend organisiert und beide Teams massen sich mit rund 16 anderen Mannschaften aus der gesamten Deutschschweiz. Die Partien waren spielerisch auf sehr hohem Niveau und es machte nur schon Freude zu zuschauen. Mit den besten konnten wir leider nicht mithalten, aber wie heisst es so schön: «Mitmachen ist Alles!»

Text: Maja Angst Tardent

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