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Baugewerbliche Berufsschule Zürich

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1.2.2024 Nina Kunz an der BBZ mit «Ich denk, ich denk zu viel»

4. März 2024

Nina Kunz ist Kolumnistin sowie Journalistin und schreibt unter anderem für das Magazin des Tages-Anzeiger, die Neue Zürcher Zeitung, die Zeit und das ZeitMagazin. 2018 und 2020 wurde sie zur Kolumnistin des Jahres gewählt. Ihr Buch erschien 2021 im Kein und Aber Verlag und liegt bereits in 8. Auflage vor.
Nina schreibt aus einem Gefühl der inneren Unruhe über Themen wie Unsicherheit, Selbstzweifel und Sinnkrisen und verwebt sie mit gesellschaftlichen Phänomenen. Voraus gehen stets intensive Recherchen, so sind ihre Texte gleichzeitig persönlich und universell.
Zum Start der Veranstaltung schaffte es die junge Autorin (30) mit ihrer natürlichen Art, ihr Publikum aus den hintersten Reihen, zu ihr nach vorne in die leeren beiden ersten Reihen zu lotsen. Die Medothekarin hatte das zuvor vergeblich versucht.
Ihr Text «Arrival Fallacy» handelt von der Illusion des Ankommens. Monatelang paukt man für den Schulabschluss und ist dann doch nicht in Partylaune. Das lang ersehnte Ziel bringt nicht das anhaltende Glück, sondern nur einen kurzen Endorphin-Kick. Glück ist kein planbares Ziel, sondern ein Gast, der vorbeikommt, wenn man es am wenigsten erwartet. 
In «Bravo Girl» denkt sie über patriarchale Zuschreibungen nach, wie zum Beispiel über vorgeschriebene Körperideale und wie sie schon als junges Mädchen lernte, ihren Körper von aussen und als Baustelle zu betrachten.
Vom Publikum wollte sie dann wissen wer gerade Liebeskummer habe? Denn in der abschliessenden Kolumne «Genüge ich dir?» befreit sich das schreibende Ich aus dem Gefühl der Abhängigkeit in einer Beziehung und entdeckt in der Trennung, dass aus dem Schmerz etwas Neues beginnen kann und die Frage hervorbricht: Wer bin ich wirklich?
Während der ganzen Veranstaltung waren die 85 Zuhörer/innen absolut konzentriert, man sah förmlich, wie sich das Gedankenkarusell drehte.
Ein junger Mann bemerkte im Anschluss, dass ihn der Text von der «Arrival Fallacy» am meisten berührt hat.
Man erträumt sich die Zukunft, z.B. dass wenn man mit der Schule fertig ist, das richtige Leben anfängt und vergisst darüber den Moment wertzuschätzen.
Drei Jungs wollten wissen wieviel man denn so als Schreiberin verdient. Nina Kunz: «Am Buchverkauf verdient man pro Buch 11%, also ca. zwei Franken irgendwas pro Buch.» Mit den Kolumnen verdiene man mehr, allerdings sei es auch ein grosser Druck, alle zwei Wochen etwas zu schreiben.
Eine Lehrperson meinte noch, sie habe mit ihrer Klasse im Vorfeld zehn Texte von Kunz gelesen und im Zuge dessen extrem tolle Stunden erlebt, es sei ein «Ruck» durch die Jungs gegangen.  
Das freute Nina Kunz sehr! Sie gab preis, dass sie vor Veranstaltungen am meisten Angst vor jungen Teen’s habe. Doch dazu bestand absolut kein Grund!

Text: Pia Stark, Mediothek.

Willkommen zur dritten Ausgabe des BBZ-Podcasts „Liftgespräch“.

26. Februar 2024

In dieser Folge sprechen Michael Müller und Roman Weibel über eine sehr oft an uns herangetragene Frage: Wie wird Mensch eigentlich Berufsschullehrperson? Interessiert? Dann sofort reinhören!

Anregungen? Fragen? Kritik? Rückmeldungen nehmen wir gerne über die Kommentarfunktion entgegen.

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Willkommen zur zweiten Ausgabe des BBZ-Podcasts „Liftgespräch“.

20. Februar 2024

BBZ-Podcasts Liftgespräch Fachgruppe Geomatik

Willkommen zur zweiten Ausgabe des BBZ-Podcasts „Liftgespräch“.

In dieser Folge sprechen Nina Kunz und Roman Weibel über Identität im Beruf. Der „Technerd“ entschuldigt sich dabei schon im Vornhinein für den unstetige Lautstärke bei Nina’s Mikrofon.

Mehr zu Nina Kunz: https://www.ninakunz.ch/

Viel Spass beim Reinhören.

Anregungen? Fragen? Kritik? Rückmeldungen nehmen wir gerne über die Kommentarfunktion entgegen.

Liftgespräche – Folge 2 – Nina Kunz

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Bericht Zukunftstag 2023

4. Januar 2024

Ein Tag als Energie-Detektivin

09.11.2023 – Zürich, Schweiz – Im Rahmen des Schweizer Nationalen Zukunftstages fand an der BBZ ein interessantes Angebot statt, das jungen Mädchen die Welt der Gebäudetechnik näherbrachte. Unter dem Motto „Schlüpft einen Tag in die Rolle einer Energie-Detektivin“ luden inspirierende Frauen aus dem Bereich der Gebäudetechnik insgesamt 24 Schülerinnen der 5. bis 7. Klasse zu einem spannenden und lehrreichen Tag ein.

Die Teilnehmerinnen hatten die Gelegenheit, hinter die Kulissen moderner Gebäude­technologien zu blicken und zu entdecken, wie Wasser, Wärme und Luft in Gebäuden interagieren. Das Spezialprojekt im Rahmen des Zukunftstages zielte darauf ab, das Bewusstsein für nachhaltige Energiekonzepte zu schärfen und gleichzeitig junge Mädchen für die technische Berufe im Bereich Gebäudetechnik zu begeistern.

An verschiedenen Posten hatten die Teilnehmerinnen knifflige Aufgaben aus den Bereichen Heizung, Wohnungslüftung und Warmwasser zu lösen. Auch ganz praktisch konnten im Keller des Gebäudes die verschiedenen Anlagen gleich im Einsatz bestaunt werden. Betreut wurden die Schülerinnen dabei von engagierten Frauen, die alle beruflich in der Gebäudetechnik aktiv sind.

Der Nationale Zukunftstag an der Baugewerbliche Berufsschule Zürich bot den Teilnehmerinnen eine wertvolle Gelegenheit, sich mit Energie- und Technikthemen auseinanderzusetzen und gleichzeitig Rollenvorbilder in technischen Berufen kennenzulernen. Zum Abschluss des Tages waren auch die Eltern eingeladen und hatten so die Chance zu hören, was den Frauen an ihrer Ausbildung bzw. ihrem Beruf in der Gebäudetechnik so gut gefällt.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Peter Amacher (peter.amacher@bbzh.ch) und Petra Nöthiger (petra.noethiger1@bbzh.ch)

Text: Peter Amacher

Theateraufführung «Romeo und Julia auf dem Dorfe» an der Baugewerblichen Berufsschule Zürich

4. Januar 2024

Zeichner/innen Fachrichtung Landschaftsarchitektur 21 und Zeichner/innen Fachrichtung Raumplanung 21 zusammen mit zwei Schauspielern und der «Puppe» aus Gottfried Keller’s Roman

Am 11. Dezember 2023 besuchten wir Zeichnerinnen und Zeichner Landschaftsarchitektur im 3. Lehrjahr zusammen mit der Klasse ZR21 am Vormittag die Theatervorstellung «Romeo und Julia auf dem Dorfe». Das Theater wurde vom Theater Kanton Zürich und vom Theater Winterthur in der Abteilung Montage und Ausbau der Baugewerblichen Berufsschule Zürich aufgeführt. Die Aufführung begann um 10.15 Uhr und dauerte 1 Stunde und 30 Minuten. Das Stück basiert auf der gleichnamigen Novelle des Schweizer Schriftstellers Gottfried Keller.

Das «Programm-Heft» zur Aufführung

Beim Betreten des Raumes fiel zuerst die grosse Bühne auf, vor welcher viele Stühle aufgestellt waren. Die Bühne befand sich auf einem höheren Niveau als die Stühle und war auf beiden Seiten mit schwarzen Vorhängen umschlossen. Auf den Gerüsten neben der Bühne befand sich eine professionelle Theaterbeleuchtung. Das Licht hat das Theater sehr unterstützt und es spannend gemacht. Hinter der Bühne befand sich eine Holzwand mit Schiebetüren, durch welche die Schauspieler die Bühne verlassen und wieder betreten konnten. Auf der Bühne standen zwei halbe Kisten, die zwei Nachbarhäuser darstellen sollten. In der Mitte wurde der Acker dargestellt, der eine zentrale Rolle im Theaterstück einnahm. Vor dem Acker, der als freie Fläche dargestellt war, befand sich der Fluss. Der Fluss war eine Öffnung in der Bühne.

Die zum Theatersaal umgerüstete Turnhalle

Pünktlich um 10:15 Uhr begann das Theaterstück. Eine freundliche Dame begrüsste uns und erzählte von einem Unglück: Eine der Schauspielerinnen konnte aufgrund von Corona nicht auftreten. An ihrer Stelle hatte eine andere Dame kurzfristig die Rolle der Vreni Marti bekommen. Sie entschuldigte sich dafür, dass die «neue» Schauspielerin teilweise den Text werde ablesen müssen, und das Stück begann. 

Alle Schauspieler betraten singend die Bühne und verteilten sich auf die beiden Häuser, links die Familie Marti und rechts die Nachbarsfamilie Manz. Während des Gesangs bewarfen sie den Acker mit Steinen und somit begann die spannende Geschichte. 

Das Theaterstück erzählt die Liebesgeschichte der beiden Bauernkinder Vreni und Sali. Anfangs gab es keine Konflikte zwischen den Familien Manz und Marti, die sogar sehr gute Nachbarn waren. Doch das änderte sich, als es um ein brachliegendes Stück Land ging. Die beiden Bauern begannen, ihre Ernten immer näher an den Acker zu pflanzen, der der Stadt gehörte, was zu Spannungen zwischen ihnen führte. Somit begann ein heftiger Streit zwischen den Familien, während die Kinder Vreni und Sali sich ineinander verliebten.

Eine besondere Szene war, als sich die beiden Liebenden nach langer Zeit wieder am Fluss trafen. Dort fischte die Familie Manz, um etwas zu essen zu haben, denn sie hatten kein Geld mehr. Die Musik wurde lauter, die Lichter bunter und die Gefühle zwischen den Bauernkindern tauchten wieder auf. Allerdings war ihre Liebe aufgrund der Feindschaft zwischen den Familien verboten. 

Später in der Geschichte wurden die beiden von Herrn Marti erwischt. Um Vreni vor Herrn Marti zu schützen, als er handgreiflich wurde, erschlug Sali den Vater von Vreni. Ab diesem Moment gab es definitiv keine Zukunft für das junge Paar. Am Ende des Stücks wurde uns aus einer Zeitung der Stadt vorgelesen. Darin stand, dass zwei junge verliebte Menschen unter einer Brücke tot aufgefunden wurden. Der Tod war der einzige Ort, an dem sie beieinander sein konnten. 

Die Schauspieler haben eine sensationelle Leistung erbracht und waren passend gekleidet. Das Lichtspiel war grossartig und auch die Musik sowie der Gesang der Schauspieler haben überzeugt. Einige meiner Klassenkameraden kritisierten die Geschichte und das Ende. Ich persönlich fand auch, dass das Ende etwas gehetzt und teilweise verwirrend war. Insgesamt war es jedoch eine interessante und gelungene Aufführung. 

Burcu Mustafi, ZL21

Bilingual Talk

18. Dezember 2023

Bili-Talk – that’s new! 
Exclusively for Bili carpentry classes 

Our speaker 
Please welcome Corrado Tona, Chief Sales Officer, Obrist Interior AG and Studio Tonic 

His topic – from apprentice to CSO 
His speech begins with a quote…
„Your work is going to fill a large part of your life, and the only way to be truly satisfied is to do what you believe is great work. And the only way to do great work is to love what you do.“ – Steve Jobs

Corrado Tona

… as a young, trained carpenter, with little knowledge of English, he travels to America to learn the language and gain new work experience in a foreign country. The English language has opened new doors for him, both professionally and privately. 

These were the key points of his speech. Firstly, love what you do – this is the only way you can achieve great things. Secondly, build and cultivate your professional and private network and thirdly – “who dares wins!” 

Comments from the Bili-class on the speech of Corrado Tona… 

Lasse Severin Jeker 
It was interesting because he showed us that we can be successful without BMS or the gymnasium. Because of him I also want to work in the USA for some time. 

Sofie Lauren Bigler 
Mr Tona really got me interested in working abroad. I have always thought of this option. His story has motivated me to do so in the future. 

Joa Merlin Rey
The motivation of Mr Tona was very inspiring and has motivated me to do what I want, and archive something in my life. 

Brithaney Alexandra Torres Solano 
It was interesting to see the different ways you can take to be „successful“. I liked how he presented himself. He motivated me, to stick to my plan. He made me realize that the wood industry has more to give than I had known. 

Benjamin Weber 
I think it was a very pleasant exchange with Mr. Tona. He is very successful in the carpentry industry. After this exchange I can confidently say that I’d like to stay in this industry for the rest of my life. I want to be successful and make a good living. Now I know it is possible by doing what I love! 

Willkommen zur ersten Ausgabe des BBZ-Podcasts „Liftgespräch“.

8. Dezember 2023

BBZ-Podcasts Liftgespräch Fachgruppe Geomatik

In dieser Folge sprechen Roman Weibel und Michael Müller, beide von der Fachgruppe Geomatik, über den aktuellen Stand der Bildungsplan-Revision GeomatikerIn EFZ. Was sind dessen Auswirkungen auf den Berufskundeunterricht der GeomatikerInnen ab Schuljahr 2025/2026 und was hat das alles mit dem ominösen „Projekt M“ zu tun?

Viel Spass beim Reinhören.

Anregungen? Fragen? Kritik? Rückmeldungen nehmen wir gerne über die Kommentarfunktion entgegen.

Die angesprochenen Dokumente sind auf der Webseite des SBFI verfügbar:
Link SBFI

Bildlegende: Auszug aus der kommenden Verordnung des SBFI
über die berufliche Grundbildung GeomatikerIn EFZ.

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OnBoarding der Zeichner/in Fachrichtung Landschaftsarchitektur

28. November 2023

Zum ersten Mal veranstalteten die ZL 23 einen OnBoarding Nachmittag am letzten Freitag der Sommerferien. Dieser Nachmittag war ein voller Erfolg, denn man lernte die neue Klasse bereits kennen und die wichtigsten Informationen zum Schulalltag konnten vermittelt werden. 

Doch aus Sicht der Lehrpersonen war sicherlich die Installation der verschiedenen Office Programme mit Hilfe des Technischen Dienstes der grösste Pluspunkt dieser Veranstaltung. Diese Installationen gingen bislang in stundenlanger Instruktion und mühsamen Probieren durch die Lehrpersonen und die Lernenden in den ersten Schulwochen vonstatten. Dank dem Technischen Dienst und diesem Anlass ging das Ganze blitzschnell und die Lernenden waren für den ersten Schultag bereit. Herzlichen Dank nochmals an Toni und Patrik für die wertvolle Unterstützung! 

Wie dieser Nachmittag bei den Lernenden ankam, zeigen die folgenden zwei Berichte von Lara Bretscher und Enya Stöckli. 

On Boarding-Nachmittag der Klasse ZL 23 – Sammeln von ersten Erfahrungen an der BBZ 

Am 18. August 2023 fand für die Klasse ZL23 in der BBZ ein Einführungsnachmittag statt. In der Eingangshalle trafen wir uns um 13:15 Uhr. Zum ersten Mal sahen wir zu diesem Zeitpunkt unsere zukünftige Klasse, welche für die bevorstehenden vier Lehrjahre bestimmt sein wird. Mit dem Vorstellen der Lehrpersonen begann auch schon der Nachmittag. 

Als erstes führten unsere zukünftigen drei Lehrpersonen uns ins Klassenzimmer. Als alle einen Platz fanden und sich setzten, stellten alle Lehrpersonen kurz und grob die Schulfächer vor, welche sie uns unterrichten werden. Später wurde unserer Klasse auf einem kleinen Spaziergang die Stadt ein wenig gezeigt. Bei strahlender Sonne und extremer Hitze machten wir uns auf den Weg. Zuerst zur Europaallee, vorbei an der Limmat, zum Platzspitz, wo wir gemeinsam ein Klassenfoto erstellten, welches ein bisschen in die Hose ging ;), weiter zum Landesmuseum, am Bahnhof vorbei und auch noch andere Teile der Stadt Zürich bekamen wir an diesem Nachmittag zu Gesicht. Danach wurde uns das Schulhaus in einem kurzen Rundgang gezeigt. 

Zum Schluss richteten wir unser Laptop mit dem Technischen Dienst zusammen ein und bereiteten alles für den Schulstart am Montag vor. Mit etwas Mühe hatten schliesslich alle ihr Gerät eingerichtet und waren bereit für den Start.  

Etwas verspätet als vorgesehen, konnten wir uns nach dem strengen, hitzigen, aber sehr informationsreichen On-Boarding Nachmittag von der BBZ verabschieden und in den Feierabend gehen. 

Wir konnten sehr viel vom Nachmittag mitnehmen und haben die Klasse schon etwas kennengelernt. 

Lara Bretscher 

Die erste Begegnung mit der BBZ 

Am 18.08.2023 hatte ich einen Einführungsnachmittag an der Baugewerblichen Berufsschule Zürich (BBZ). Um 13:15 Uhr hat der Spass dann angefangen. Schon von Anfang an erschien mir alles sehr nett. Nur das Schulhaus war ein kleines Labyrinth, weil es so viele Gänge hat und alles ähnlich aussieht. 

Zuerst präsentierte uns Frau Bayrhof, Frau Künzi und Frau Baumann alles, was wir in den nächsten paar Jahren anschauen und lernen werden. Super gefunden habe ich, dass wir uns in der Klasse noch nicht vorgestellt haben, denn die darauffolgende Führung durchs Schulhaus und die Turnhalle war sehr spannend. Man konnte von sich selbst aus diese Personen ansprechen, die einem sympathisch vorkamen. Der Rundgang hat das Labyrinth ein bisschen aufgelöst und ich habe gemerkt, dass es ein recht simples System hat. Danach machten wir noch eine Mini-Tour durch Zürich, um die Umgebung ein bisschen kennen zu lernen. Von der BBZ zum Platzspitz, an den Sihl und durch den Hauptbahnhof. Nach dieser Exkursion wusste ich schon einiges über meine Klassenmitglieder und es bildeten sich kleine Grüppchen. Zum Schluss richteten wir unsere Laptops ein. Dies war ein wenig knifflig. Eine sehr gute Idee war, dass IT-Techniker uns Hilfe leisteten und der Laptop zuletzt bei allen funktioniert hatte. Aber das nächste Mal würde ich noch 2-3 Techniker mehr zur Hilfe holen, denn es war ein wenig mühsam, auf die Techniker zu warten, bis das Programm bei allen funktioniert hatte. 

Alles in allem habe ich sehr profitiert von diesem Nachmittag. Ich wäre ohne Einführung und Einrichtung des Laptops sehr überfordert gewesen am 1. Schultag! Auch die Rundgänge waren für mich sehr notwendig, um jetzt ohne Probleme die Klassenzimmer und die Turnhalle zu finden. Sehr praktisch war auch die Präsentation von den Lehrerinnen, denn so konnte ich meiner Chefin erzählen, was wir in den nächsten Monaten lernen werden. 

Enya Stöckli 

3D-Modell für Zeichner-Abschlussklassen der Geomatiker/in  mit Berufsmaturität Schulstart 2020a

7. November 2023

Auftrag 

Die Klasse BGMA20a wurde von einigen Zeichner-Abschlussklassen beauftragt, eine 3D-Aufnahme zu erstellen. Die Aufnahmen sollen sie bei ihrer Projektarbeit unterstützen. Der Perimeter der Projektarbeit befindet sich am Rennweg 1-39 in Zürich. Die Aufnahmen wurden am Vormittag des 23.08.2023 durchgeführt.  

Vorgehen 

Die Klasse wurde in vier Gruppen geteilt. Zwei Gruppen haben sich dem Fassadenscan mit einem Laserscanner gewidmet. Dazu wurde der Laserscanner X7 von Trimble sowie der Laserscanner X30 von Faro verwendet. Beide Gruppen haben den gesamten Projektperimeter mit 18 bzw. 19 Stationen gescannt. Der Trimble X7 nimmt mit einer Station mind. 12 Mio. Punkte auf. Je nach Einstellung kann das bis um das 10-fache mehr sein. Die dritte Gruppe hat sich um die Fotogrammetrische Aufnahme des ganzen Projektperimeters gekümmert. Die Bilder wurden mit der Kamera Fujifilm X-H1 aufgenommen. Diese hat eine Auflösung von 24.3 Megapixel. Dies entspricht einer Fotoauflösung von 4‘000 x 6‘000 Pixel. Insgesamt wurden 1006 Bilder aufgenommen. Um die Bilder zu georeferenzieren, werden Passpunkte benötigt. Diese wurden von der vierten Gruppe definiert und mit Hilfe der Totalstation SX10 von Trimble eingemessen. Über den Projektperimeter verteilt wurden 16 Passpunkte eingemessen. 

Resultate 

Aus den beiden Laserscanning-Aufnahmen resultieren zwei Punktwolken. Daraus können die Fassaden für das Projekt der Zeichner/innen modelliert werden. Die fotogrammetrischen Aufnahmen konnten mangels passender Software leider nicht in eine fertige Punktwolke ausgewertet werden.  

Klasse BGMA20a 

Andere Länder andere Sitten / Bildungssysteme

6. November 2023

Dänische Delegation besucht Schreiner:innen der bili-Klasse an der BBZ.

Am Montag, 30. Oktober besuchte eine Dänische Delegation die Schreiner:innen der bilingualen Klasse. Die Delegation war auf einem mehrtägigen Besuch durch die Schweiz, um das Schweizerische duale Bildungssystem kennen zu lernen. Sie durften in eine Zeichnungslektion unserer Klasse reinschnuppern. Anschliessend fand ein mündlicher Austausch zwischen der Delegation und den Lernenden statt. Für beide Seiten war es spannend zu sehen wie die Berufsbildung pro Land unterschiedlich aufgebaut ist – andere Länder andere Sitten!  

Die positive Rückmeldung vom Tim Marschall dem dänischen Honorarkonsul, welcher die Delegation Begleitete, hat uns sehr gefreut…

«Die Rückmeldungen der Teilnehmer aus Dänemark fielen sehr positiv aus – grundsätzlich waren sie beeindruckt von dem Verhalten der Schüler, der spürbaren Motivation in der Klasse und auch von der Offenheit von Herrn Merz.»
Weitere Rückmeldungen von Lernenden der bili-Klasse zum Besuch aus Dänemark…

Laila Schwager       «Mir hat der Besuch, der Dänischen Delegation sehr gut gefallen. Ich fand es sehr spannend und aufschlussreich, da ich den Austausch miteinander sehr lehrreich empfunden habe. Ich fand es super, dass wir auch selbst noch Fragen an sie stellen konnten, denn so konnten wir die dänische Schreinerlehre besser verstehen, und mit der aus der Schweiz vergleichen. Weil das Ganze auf Englisch war, fand ich es eine sehr fördernde und spannende Lektion».

Sofie Bigler       «Ich habe den Besuch der Dänen sehr spannend gefunden. Es war sehr interessant ihre Fragen zu beantworten und über ihr Schulsystem zu lernen. Ich hätte nicht gedacht das sich dieses so stark von unserem unterscheidet. Vor allem, dass sie Berufsschule und Arbeiten in Blocks, also etappenweise haben, hat mich sehr überrascht. Sie waren auch sehr freundlich und aufgeschlossen».

Roman Spirig       «Mir hat der Besuch der Dänen sehr gefallen, da sie sich mit mir auf Englisch unterhalten haben und ich somit meine Englischkenntnisse anwenden konnte. Sie haben sich sehr für unsere Arbeiten, und das schweizerische Bildungssystem interessiert».

Joa Rey       «Da wir eine bili-Klasse sind, finde ich, hat es sehr gepasst, dass uns die Delegation aus Dänemark besucht hat. Wir konnten deren Fragen gut auf Englisch beantworten. Ich habe mir schon oft Gedanken darüber gemacht, wie es in anderen Ländern mit Lehrlingsausbildungen aussieht und jetzt habe ich erfahren, wie unterschiedlich die Ausbildungen ablaufen. Ich finde die Schweizer Lehrlinge haben Glück, so eine ausgeglichene Ausbildung zu bekommen. Das englisch Sprechen hat mir sehr Spass gemacht».

Mathias Hercigonja       «Ich fand den Besuch der Delegation aus Dänemark sehr spannend. Vor allem interessierte mich die Art und Weise, wie man in Dänemark den Schreinerberuf erlernt. Der Besuch zeigte mir mal wieder, was für Vorteile es hat Englisch sprechen zu können und bestätigte mir, dass die bili-Klasse die richtige Wahl für mich war.

Benjamin Weber       «I found the visit by the Danish delegation to be a very pleasant exchange. Talking to people who don’t understand you, when you don’t speak English, is very important for me, as it „forces“ me to speak English and challenges me to learn the language better. I also found it interesting to learn about the school system and working behaviour in another country.

Paul Ernst       «Ich fand den Nachmittag mit der dänischen Delegation sehr faszinierend. Vor allem die Unterschiede in den beiden Bildungssystemen fand ich sehr interessant. Ich persönlich habe mehr zugehört als mitdiskutiert und fand die Gespräche spannend».

Lasse Severin Jeker       «Ich fand es sehr spannend einmal anzuhören, wie verschieden das Bildungssystem in anderen Ländern ist. Manche Sachen sind gleich, manche aber auch anders. Gut fand ich, dass sie uns auch sehr viele Fragen gestellt haben, die wir dann auf Englisch beantworten mussten, das hat genau zur bili-Klasse gepasst».

Liam Luginbühl      «I really enjoyed the talk with our guests. It was interesting to learn about other schools in different countries. They were friendly and open people that where very easy to talk with».

Eduar Winfield       «I really enjoyed the visit from the Danish delegation! Since I have never talked to any Danish group in the sense that we did last Monday. Sending kind regards».

Text: Lerndende Sr23 bili und Oliver Merz

Sprachaufenthalt Brighton 2023: Englisch, Spass und Meer – cheers mate!

31. Oktober 2023

Während den Herbstferien bot die BBZ wieder einen Sprachaufenthalt in Brighton an. Die Teilnehmer genossen einen intensiven Sprachkurs, lebten in gastfreundlichen Familien mit Halbpension und erhielten am Ende ein Kurszertifikat. Dazu gab es Stadtrundgänge, einen London-Ausflug und zwei Halbtagesausflüge, beispielsweise nach Stonehenge. Hier einige begeisterte Stimmen und Fotos von Teilnehmer/Innen:

Mia ZL20: „Aus meiner Zeit in England habe ich viele neue Erfahrungen mitgenommen, wie zum Beispiel das Knüpfen internationaler Bekanntschaften und das Leben in einer Siedlung, die man sonst nur aus Filmen und Serien kennt. Ich würde einen Spaziergang am Strand oder einen Ausflug in die Umgebung von Brighton empfehlen. Mein Lieblingswort auf Englisch ist flabbergast (jemanden schockieren, normalerweise indem man dieser Person etwas erzählt, was sie nicht erwartet hat). Es klingt lustig und wird nicht alltäglich verwendet. Spannend finde ich, dass in England cheers als Verabschiedung zum Beispiel im Bus oder in Läden genutzt wird.“

Elias MB20a: „Der Sprachaufenthalt ist eine empfehlenswerte Möglichkeit sein Englisch zu verbessern und gleichzeitig neue Freunde, Kulturen und Städte kennenzulernen. Ich werde die Zeit als wir in den Bars sassen nicht so schnell vergessen. Ich habe sehr viel mitgenommen aus dieser Zeit, zum einen neue Englisch Kenntnisse und zum andern auch persönliche Erfahrungen.“

Elena MK21a: „Ich würde jederzeit die Chance wieder nützen und erneut auf solch eine Sprachreise gehen. Was ich nicht vergessen werde, sind die neuen Bekanntschaften, welche ich in England gemacht habe. Der Ausflug war ebenfalls sprachlich ein tolles Ereignis. In jedem Fall lohnt sich diese Erfahrung!“

Lorenz GPH20b: „Mein Fazit zu dem Sprachaufenthalt in Brighton ist positiv. Ich habe es mir lange überlegt diesen Aufenthalt zu machen, bereue aber keine Sekunde davon. Die Gruppe hat sich schnell, wahrscheinlich etwas zu schnell, zusammengefunden. Die Schule war gut und lehrreich nur leider waren etwas viele deutschsprachige Schüler dort, so konnten wir zwar schnell gute Kontakte schaffen, nur hat unser Englisch etwas darunter gelitten. Mein Lieblingswort auf Englisch ist mate, da dieses Wort einen sehr kollegialen Hintergrund hat und in jeder Situation verwendet wird.“

See you in Brighton 2024: Jetzt anmelden!
Zwei Wochen Brighton für ca. CHF 2’500.- inklusive. Anmeldungen für das nächste Jahr bis Ende März 2024 auf unserer Website: Brighton

Ein Abenteuertag in der Klasse Schreiner/in 21a: Glasmanufaktur und Wassersport in Rapperswil

24. Oktober 2023

Ein Exkursionstag mit der Klasse Sr21a verspricht immer etwas Besonderes zu sein. Wir hatten die Gelegenheit, die Glasmanufaktur Buttikon zu besichtigen und einen Blick hinter die Kulissen dieses faszinierenden Handwerks im Bereich der Glasverarbeitung zu werfen.

Am Vormittag begaben wir uns auf eine kurze Reise zur Glasmanufaktur Buttikon in Reichenburg, eine Reise in die Welt des Glases. Dort angekommen, wurden wir herzlich von der Geschäftsleitung begrüsst, welche uns durch die verschiedenen Schritte des Glasverarbeitungsprozesses führte. Wir konnten sehen, wie das Glas zugeschnitten, gebohrt und gefräst wurde, um die faszinierenden Glasprodukte herzustellen, welche in der Ausstellung präsentiert wurden.
Die Präzision und das Geschick, die in jedem Schritt des Prozesses erforderlich sind, beeindruckten uns sehr.

Abenteuer auf dem Wasser: Drachenboot und Canadier
Nach dem Mittagessen in Rapperswil, stand ein aufregendes Wassersporterlebnis auf dem Programm. Unsere Klasse duellierte sich im Drachenboot- und Canadier auf dem Zürichsee. Die Fahrt ging zur Insel Lützelau und zurück nach Rapperswil. Mit vereinten Kräften versuchten wir, das Boot so schnell wie möglich durch das Wasser des Zürichsees zu bewegen. Nachdem wir uns ausgetobt und gemessen hatten, kehrten wir erschöpft aber glücklich nach Rapperswil zurück.

Wir freuen uns schon auf die nächsten gemeinsamen Abenteuer.

Jürg Sigrist und Adrian Camenzind

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