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Baugewerbliche Berufsschule Zürich

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Blog

BBZ Trockenmauerwoche Graubünden

29. September 2021

Seit Sonntagabend sind wir da, in Andeer im Gemeindehaus. Die Unterkunft ist grosszügig mitten im Dorf gelegen. Viel traditionelles und altes Bauhandwerk ist den Häusern abzulesen. Der Kern, welcher aus Bünderhäusern, Scheunen und norditalienisch geprägten Herrschaftshäusern besteht, ist voller Steinmetz Arbeiten und Pflästerungen, die altes Handwerk erahnen lassen. 

Am Montag, pünktlich um acht wurde auf 1085 Meter über Meer, wenige Autominuten vom Dorf entfernt, mit den ersten Arbeiten begonnen. Schnurgerüste wurden erstellt, erste Fundamentsteine verlegt. Die Gruppe setzt sich aus sehr unterschiedlichen Teilnehmern zusammen, so sind z.T. ältere Maurerlernende dabei, die die Zusatzlehre besuchen. Weiter sind EBA Lernende mit von der Partie, die das Trockenmauerhandwerk schon in ihrer Heimat Eritrea erlernt haben. Die restlichen Teilnehmer setzen sich aus den EFZ Klassen zusammen. Gemeinsam hat man ein Ziel. In einer Woche soll eine freistehende Lesesteinmauer von dreissig Laufmetern erstellt werden. Die Moral der Truppe ist gut, so gut, dass sie ab und zu an «Qualität vor Quantität» erinnert werden muss. Am Mittag gibt es bei einem Cervelat glatte Gespräche zwischen Maurern, dem Trockenmauerinstruktor, den Lehrern und… es geht nicht nur um Steine.  

Webauftritte Partnerbetriebe für die Trockenmauern:
Website des Unternehmens Felsenfalter (Spezialist Trockenmauerbau)
Website vom Naturpark Beverin (Standort Trockenmauern)

Weitere Blogbeiträge zu den Trockenmauerwochen:
https://www.bbzh.ch/trockenmauern-lernende-bauen-eine-mauer-die-lebt/
https://www.bbzh.ch/come-stai/

Furnierkurs im ÜK-Zentrum Opfikon Glattbrugg

29. September 2021

Die Schreinerpraktiker EBA im 3. Semester gestalteten in den zwei Wochen ÜK diese sensationellen Arbeiten

FGL Konferenz Herbst 2021

20. September 2021

Just in der Zeit zwischen der Preview Ausstellung von William Forsythe und der eigentlichen Eröffnung am 9. Oktober 2021, durften die Fachgruppenleiter*innen der Baugewerblichen Berufsschule Zürich den Erweiterungsbau besichtigen. Die Ausstellungsräume waren alle geschlossen, in den Gängen waren Holzkisten und Werkzeuge ersichtlich, die eigentliche Ruhe vor dem Sturm war zu erahnen. Somit konnten sie sich mit der Unterquerung des Heimplatzes, den Betonwänden aus Recycling-Beton, der Wärme- und Kälteabgabe durch thermoaktive Wände, der Belüftung über Bodenschlitze, dem Messing, dem Marmor aus Österreich und den geschliffenen Eichendielen auseinandersetzen. Jede Fachgruppe war angesprochen, nicht nur ästhetisch, sondern auch handwerklich. 

Ab ins Kunstmuseum Zürich

20. September 2021

Dienstag, der 13. Juli: Pünktlich zum Abschluss des 2. Schuljahres konnten wir (ZAB19a) gemeinsam als Klasse ins Kunstmuseum, um die Ausstellung von Gerhard Richter zu besuchen.

Die Reise begann an jenem regnerischen Nachmittag mit einer einstündigen Führung durch die dort ausgestellten Werke von Gerhard Richter. Der um 1932 in Dresden geborene Künstler hat zu Beginn seiner Kariere im modernen Westen eine einzigartige Methode verwendet. Mittels eines Projektors hat er die Bildsituation auf eine Leinwand projiziert und mit einer Verwischtechnik und mit Hilfe eines Rakels die Situation eingefangen.

Zudem waren dort auch einige abstrakte Werke von ihm ausgestellt wie beispielsweise das «Sankt Gallen», eines seiner bekanntesten Gemälde, welches zurzeit in der Universität in St. Gallen im Eingangsbereich aufgehängt ist.

Gegen Ende, verteilten wir uns im Museum, um noch zu skizzieren und den Nachmittag damit festzuhalten. Dabei sind viele unterschiedliche Skizzen von verschiedenen Blickwinkeln und Objekten entstanden.

Wir genossen den Aufenthalt im Museum sehr und haben spannende Einblicke in Gerhard Richters Kunst und Leben erhalten und danken Ihnen sehr, dass wir diese Exkursion machen durften.

«Vielleicht gehöre ich ja mal zum reichsten Prozent»

17. September 2021

Welche Arbeit hat wieviel Wert? Schmälert man die Risikobereitschaft von Menschen, wenn man Kapitalgewinne stärker besteuert? Wieso eigentlich wird mutmasslich 99% der Gesellschaft solidarisch mit den 1% Superreichen stimmen? Sollen gleichgeschlechtliche Paare fremde Kinder adoptieren dürfen? Werden Kinder von schwulen Eltern wirklich gemobbt? Weshalb hinkt die Schweiz bei der Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare im europäischen Vergleich eigentlich so stark hinterher?

Mit solchen (und vielen weiteren) Fragen haben sich in der dritten Septemberwoche an der Abteilung P+R insgesamt elf Schulklassen aus unterschiedlichen Berufsrichtungen auseinandergesetzt. Das ABU-Team hat in Zusammenarbeit mit dem Verein «Discuss it!» hinsichtlich der Abstimmungsvorlagen vom 26. September vier Streitgespräche organisiert, je zwei zur Initiative «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» (99%-Initiative) und zur Vorlage «Ehe für alle».

Die Rückmeldungen der Lernenden wie der Lehrerschaft fielen mit erfreulicher Mehrheit positiv aus. Dies war nicht zuletzt dem allseitigen Engagement geschuldet: Sowohl seitens der jeweiligen Kontrahenten wie der Lernenden wurden die Diskussionen engagiert geführt und auch im Nachgang kam es infolgedessen da und dort zum einen oder anderen angeregten Wortgefecht. Was die Lernenden mitgenommen haben? Et voilà – eine Auswahl von Stimmen aus den Klassen:

  • «Die Veranstaltung war lebendig und unmittelbar; dass man Politikerinnen und Politikern direkt Fragen stellen kann, habe ich sehr geschätzt.»
  • «Wir konnten live zuschauen und zuhören, wie zwei Weltanschauungen aufeinanderprallen – das war super!»
  • «Beeindruckt hat mich, dass beide Kontrahenten trotz ihrer unterschiedlichen Haltung zu jedem Zeitpunkt respektvoll geblieben und nicht beleidigend geworden sind.»
  • «Wir Lernenden wurden ernst genommen.»
  • «Es war eine interessante Diskussion, auf die beide Gesprächspartner gut vorbereitet waren.»
  • «Die Diskussion hat mir bei meiner Meinungsbildung gut geholfen.»
  • «Solche Veranstaltungen sollten vor jeder Abstimmung stattfinden»
Alternativtext
EDU-Kantonsrat Thomas Lamprecht und Babette Sigg-Frank (Alt-Präsidentin CVP Frauen Schweiz) mit Moderator Niculin Detreköey von Discuss-it
Streitgespräch zum Thema „Ehe für alle“ mit Thomas Lamprecht und Babette Sigg-Frank
Sandro Frei (Vizepräsident Jungfreisinnige Kt. ZH), Moderator Sven Schaedler, Laura Fischer (Co-Präsidentin JUSO Kt. ZH)
Lernende

Für einmal Baumschule statt Berufsschule

9. September 2021

Exkursion Baumschule Hauenstein der ZeichnerInnen Fachrichtung Landschaftsarchitektur ZL 20 am 06.09.2021

Liquidambar styraciflua in der Qualität HU 18/20 mit AP ???*

Diesen und anderen Fragen zu den Schweizer Qualitätsbestimmungen für Baumschulpflanzen und Stauden wurde in der Baumschule Hauenstein in Rafz auf den Grund gegangen, sowie für einen generellen Überblick zur Produktion von Pflanzen.

Im wahrsten Sinne begreifen werden konnte die Aufzucht, und das Verschulen der Pflanzen mit den notwendigen Geräten, die Sicherstellung der Pflanzengesundheit, die Produktion von Spezialgehölzen für besondere Anforderungen bis hin zum Endprodukt und Transport zum Kunden. Ein intensiver Vormittag mit fachmännischem, interessantem und abwechslungsreichem Input des Leiters Obst/Rosen Freiland & Berufsbildung der Baumschule.

*Amberbaum in der Qualität eines Hochstammes mit einer Stammhöhe von 250-300cm (HU), und einem Stammumfang von 18-20 cm gemessen wird dieser 1 m ab Boden oder Wurzelwerk (18/20) mit einem Air-pot (AP)

Metallbaukonstrukteur*innen entwickeln im Unterricht Turmkonstruktionen

25. August 2021

  • Turm hält ein Gewicht von 200g
  • Der ist über 1.6m hoch

Aus zwei A3 Papieren, Holzspiessen und vier Kartonstreifen entwickeln die Metallbaukonstrukteure EFZ in der Statik- Festigkeitslehre möglichst hohe und tragfägige Turmkonstruktionen. Ziel ist es ein Gewicht von 200g am Schluss zu tragen. Welche Formen sich für Knickbelastungen eignen, war schnell allen klar.

Sektionsmeisterschaft der Schreiner*innen in Opfikon

24. August 2021

Der Lehrbetriebsverbund organisierte die Sektionsmeisterschaft für Lernende, am 18. und 19. August 2021

Herzliche Gratulation allen drei Kandidaten für die hervorragenden Leistungen.

Rang 1 und 2 sind für die Teilnahme der überregionalen Meisterschaft qualifiziert!

Zeichner*innen Architektur 1 Lehrjahr, zeichnen den Negrellisteg.

12. Juli 2021

Weiterbildungstag, 7.7.2021 – Museum für Gestaltung

12. Juli 2021

Rückblick auf das letzte Schuljahr – was war dein persönliches Highlight?
Joel: nach der LAP – bin rausgelaufen wusste es ist ein gutes Gefühl, habe in den drei Jahren Schule viel gelernt.
Tim: am Mittwoch zur Schule zu gehen, ich arbeite sonst auf dem Bau, da ist der Schultag wie Ferien.
Moritz: der erste Tag nach dem Lockdown, andere sehen und wieder normale Gespräche führen.
Curdin: nicht nur ein Moment, sondern dass Schule auch digital funktioniert.
Gian Carlo: Im ersten Ausbildungsjahr schon viel gelernt zu haben und gute Lernmomente.
Aleksandra: Freude nach digitalem Unterricht wieder zur Schule gehen zu können, ich liebe selbständiges Arbeiten im Team.
Martina: wieder zurück in den Unterricht können, man kann nicht alles digital lernen – man lernt eigentlich gar nichts.
Morrice: Onlineunterricht ist o.k., hatte wieder Freude zur Schule zu gehen, Leute zu treffen und in der Stadt zu chillen.

Was macht eine engagierte Lehrperson aus?
Joel: man merkt schnell, ist die Person engagiert, oder macht sie nur das Minimum und ist sie interessiert am Feedback der Schüler.
Morrice: das Interesse soll nicht nur schulisch sein, sondern privates Interesse an der Person.
Curdin: es ist gut wenn die LP verschiedene Bedürfnisse individuell fördern kann.
Aleksandra: echtes Interesse wie geht es dem Lernenden und wenn sie Schwächere fördert.
Gian Carlo: sie sollte eine gewisse Autorität haben, aber nur zu einem gewissen Grad.
Martina: sollte Schwächere die hinterher Hinken unterstützen und niemanden bloss stellen. Nehmt Katja sie ist ein Vorbild, jede Meinung
ist richtig und es gibt viel Raum für Diskussionen.

Was macht gute Schüler aus?
Tim: Interesse am Beruf, an der Lehre. Stift soll 101% geben und eigentlich egal was man macht, sollte man 100% geben.
Moritz: Freude am Beruf, an der Berufsschule – man sollte mehr andere Klassen kennen lernen können.
Joel: ja man sollte das Potenzial von der Berufsschule Nutzen, die Maurer interessiert was die Zeichner*Innen machen.
Martina: die Grundlage wäre doch da, dass man Berufs- und Fächerübergreifend zusammenarbeiten könnte.

Input von Adrian Hofer und Pascal Kunz

Referat mit Roger Spindler vom Zukunftsinstitut
„Konzentration, Innovation und Überraschung – Weichenstellung für die Schule nach Corona“
und Teamarbeit Spaghetti-Challenge.

Medientipps von Roger Spindler:
alle Bücher im Lehrerzimmer = ausleihbar.

– Amanda Gorman: The Hill we climb.
– Wolf Lotter: Zusammenhänge, wie wir lernen, die Welt wieder zu verstehen.
– Henning Beck: Das neue Lernen heisst Verstehen.
– Thomas+Martin Pschauko: Nea Machina – die Kreativ Maschine.
– Byung-Chul Han: vom Verschwinden der Rituale. Eine Topologie der Gegenwart.
– My Octopus teacher / mein Lehrer der Krake – auf Netflix.


Individuelle Praktische Arbeiten IPA 2021 der Schreiner*innen

6. Juli 2021

Die prachtvollen Arbeiten sind im Lichthof der BBZ bis Freitag 9.7.2021 ausgestellt.

Individuelle Praktische Arbeit IPA | VSSM – Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten

Weltrekorde und was die Geomatik dazu beiträgt

1. Juli 2021

Zu was einem die Geomatik führen kann, zeigen uns diese beiden Herren Manuel Delavy und Silvan Glaus. Die beiden ehemaligen Geomatiklernenden gingen an der BBZ zur Schule und studieren nun an der FHNW in Muttenz Geomatik (www.geomatik-studieren.ch). Die Arbeit zeigt, dass die Geomatik auch in Bereichen anzutreffen ist, die nicht ganz alltäglich sind. Viel Spass bei der Lektüre!

Artikel erschienen in der Geomatik Schweiz 7-8/2021» www.geomatik.ch

FA-Slotracing-Bahn-Geomatik-SchweizHerunterladen

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