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Baugewerbliche Berufsschule Zürich

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BBZ Sporttag PR 2022

12. Juli 2022


Nach zweijähriger Pause konnte der Sporttag der BBZ Abteilung PR am 28. Juni 2022 endlich wieder statt finden.

Es haben sich 21 Fussball Teams und 42 Volleyballteams angemeldet

An der ganztägigen Velotour mit Mittagshalt im Strandbad Niederuster haben 44 Lernende teilgenommen.

Die Tour verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle und auch vom Regen blieben die Velofahrer/innen weitgehend verschont.

Der Sporttag war ein Erfolg und wir danken allen Helfern und Beteiligten ganz herzlich für’s Engagement.

Volleyball Rangliste

  1. Bierzelt United (GMA 19c)
  2.  Mehrere (Sr 20b/c/ AM20)
  3.  The Mandem (ZA19b)
  4.  Magic Fingers (GM20c)

Fussball Rangliste

  1. FC Muratori (Mr 20a)
  2. Messstop FC (BGM19b)
  3. BMS Profis (ZIB 20)
  4. Real Litätsverlust (GM20c)

Metallbaukonstrukteure entwickeln Infotafeln für die Biodiversität

5. Juli 2022


Seit kurzem stehen in den drei Toggenburger Gemeinden Oberhelfenschwil, Hemberg und Mogelsberg interaktive Infotafeln für die Biodiversität. Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekt «Infotafeln für das Landschaftskonzept Neckertal» haben angehende Metallbaukonstrukteurinnen und Metallbaukonstrukteure von der Baugewerbliche Berufsschule Zürich diese angefertigt. Letzten Mittwoch wurden die Tafeln eingeweiht. Damit fand ein zweieinhalbjähriges Projekt sein Ende.

Artikel-LK-Tafeln-EinweihungHerunterladen

IPA Individuelle Praktische Arbeiten der Schreiner/innen 2022

4. Juli 2022

Die unglaublich professionellen Abschlussarbeiten sind im Innenhof der BBZ zu bewundern.

Ein Blick und du bleibst hängen, bei so viel Kreativität, Originalität, Schönheit und Harmonie!

Ausstellung noch bis Freitag 8.7.2022, 13 Uhr.


«ICH bin ICH»

4. Juli 2022

Lars Tietz ist eine Erscheinung. Er scheint wie aus der Zeit gefallen, ist er aber keinesfalls. Sein Style ist wohl einzigartig und bedarf einer Würdigung. Er hat soeben seine Ausbildung zum Zeichner Fachrichtung Architektur abgeschlossen. Was er von Johnny Depp, Materialen, Architekten und der Schule hält, finden sie als Leser im nachfolgenden Interview.

Moritz von Uslar ist Journalist und Schriftsteller und sagt: «Ein gutes Interview ist wie ein Boxkampf: Zwei Menschen treten gegeneinander an, die Sprache ist die Faust, der Tisch mit dem Tonbandgerät in der Mitte ist ihr Ring – nur geht es beim Interview darum, dem anderen endlich den Mundschutz auszureden.» Ich gebe zu, das ist eine etwas derbe Vorstellung.

 P. Kunz: Lust auf einen mündlichen Boxkampf?

 L. Tietz:   Tönt gut (lacht).

Johnny Cash oder Johnny Depp?

Johnny Cash.

Warum?

Johnny Depp ist eine Person, die mich wenig anspricht, weil ich weniger Bezug dazu habe. Johnny Cash ist einfach; ich fühle mehr die Verbindung zu Johnny Cash. Das können Sie auch nachvollziehen, wenn Sie meinen Stil sehen, dass ich mich bei ihm näher fühle.

Der alte Top Gun oder Top Gun Maverick?

Der alte Top Gun (lacht).

Manche Dinge muss man sich verdienen. Stil, zum Beispiel. Sie haben ihn, haben Sie ihn auch verdient?

Ja, das habe ich mir erarbeitet; das kann ich schon sagen, aber ob ich ihn mir verdient habe, das ist eine andere Frage (lacht).

Wie haben Sie sich dies erarbeitet?

Es ist halt ein Prozess. Man kommt nicht auf die Welt und zieht sich irgendwie an. Ich habe auch mal ganz einfach angefangen mit T-Shirt und Jeans. Es ist nicht lange her und damals hat die Mutter einem noch eingekleidet. Mit der Zeit hat sich das so entwickelt; habe ich die Faszination daran gefunden am alten Herren Stil.

Ziehen Sie es straight durch? Also wann sieht man Herrn Tietz in Trainerhosen und Sneakers?

(lacht) Also ich habe eine Trainerhose, aber die ist auch reproduziert. Sneaker? Ist eine gute Frage. Beim Sport vielleicht. Wenn es mal richtig heiss ist, ziehe ich auch gerne ein T-Shirt an. Sonst nicht. Zur Arbeit würde ich so nie gehen (lacht).        

(nimmt Magazin hervor)

Das Magazin kenn ich.

In einer der ersten Ausgabe von Heritage Post steht: «Kratzende Wolle, hartes Leder, widerspenstiger Denim» Wieso tragen Sie nicht einfach Sneakers, Dickies und einem Hoody?

Ich sehe nichts Negatives an den alten Materialien, im Gegenteil. Also zum Teil oder meistens sind sie sogar besser verarbeitet als die Materialien, die wir heute kennen. Bequemlichkeit ist eine Ansichtssache. Wir sind an das gewöhnt, was man heute trägt, zum Beispiel eine Trainerhose, aber ob es Stil hat und gut aussieht, ist die andere Frage. Eine Trainerhose ist nicht das, was man im Alltag anziehen soll. Dafür ist sie eigentlich nicht gedacht.

Hat es auch mit deiner Haltung grundsätzlich zu tun?

Also schlussendlich finde ich, dass jeder das machen sollte, was er für richtig hält. Ich respektiere jedem seine Meinung. Jeder soll das machen, was er Freude hat. Ich mache auch das, was ich für richtig halte. Die Mehrheit der Menschen denkt, dass es nicht mehr zeitgemäss und nicht mehr richtig ist, was ich mache. Jeder soll das machen, worauf er Lust hat, und das ist mir wichtig.

Ist es manchmal anstrengend anders zu sein als andere?

Ja. Manchmal ist es schon anstrengend und schwierig. Manchmal braucht man Zeit, um die Sicht der anderen zu verstehen. Manchmal gibt es schon Zeitpunkte, in denen man denkt, dass man es einfacher haben könnte, aber schlussendlich bin ICH ICH und das ist das wichtigste.

Peaky Blinders gesehen?

Ja, habe ich gesehen.

Schon mal einen Penny Kragen getragen?

Ja, habe ich auch schon getragen.

Woher kommt das eigentlich?

Woher das kommt? Ursprünglich ist es so gewesen, dass man alle Krägen abnehmen konnte. Noch früher hat man gar keine Krägen getragen und dann ist der Kragen irgendwann hervorgekommen als Schmuck. Man konnte die Kragen abnehmen, sodass man diese separat waschen konnte. So hat man nicht alles waschen müssen und die Hausfrau hatte es etwas einfacher.

Fliege oder Krawatte?

Krawatte. Ursprünglich Fliege; jetzt Krawatte

Ihr teuerster Schuh?

CHF 350.

Wenn Sie richtig viel Kohle hätten, welche Uhr würden Sie kaufen.

Sicher eine alte Uhr und keine Rolex oder so. Vielleicht eine OMEGA; in diese Richtung…

Fotografieren Sie?

Nein, nicht wirklich.

Welches ist in Sachen Architektur ihr grosses Vorbild?

Das Bauhaus an sich ist etwas, welches die ganze Welt ein bisschen revolutioniert hat. Das beeindruckt mich sehr. Dann gibt es in Paris einen «Osman», der ganz Paris umgebaut hat. Das ist sehr eindrücklich finde ich. Es gibt verschiedene und interessante Architekten.

Wollen Sie Architekt werden?

Nein. Im Moment stelle ich mir vor in Richtung Innenarchitektur, Möbeldesign zu gehen. Das ist momentan meine Idee.

Gibt es heute sowas wie Heritage im Bereich des Bauens?

Im Bereich des Bauens eher weniger. Ich sehe Heritage eher in der Innenarchitektur, in der es ziemlich zurückkommt; der ganze Stil; vielleicht vor allem im Moment «Mid Century» und «50’s». Das ist wieder am Aufkommen.

Le Corbusier oder Jaques Herzog?

Von Le Corbusier halte ich nicht viel (lacht).

Was sagen Sie zum Style von Pierre Janneret? (zeigt Bild)

Stil hatte er auf jeden Fall gehabt, wie man es von dem Bild ableiten kann; vielleicht etwas überzogen und streng. Ich finde auch allgemein, dass seine Architektur recht streng ist. Seine Farben sind wieder recht spielerisch, doch trotzdem ziemlich streng. Es ist nicht in einem Pastellton. Es ist recht knallig. Ich finde Knalliges ist etwas Strenges.

Mag jemand, der aussieht wie Sie alte Strukturen einfach so?

Machen Sie ein Beispiel.

Hierarchisch geführte Unternehmen…

Struktur braucht es. Aber wichtiger ist für mich ein Wandel. Wir sind momentan in einer Zeit, in der ein grosser Wandel stattfindet; was die Menschen und der Respekt gegenseitig anbelangt. Das ist wichtig. Darum würde ich niemals in dieser Zeit leben wollen, in welcher ich mich kleide, weil genau diese Dinge dort gefehlt haben. Das ist schön an dieser Zeit, in der wir heute leben.

Schon mal Geld für was Neues ausgegeben?

Ist lange her (lacht).

Was ist an unserer Berufsschule Heritage?

Nicht so viel (Lacht). Mir fällt gerade nichts ein.

Alte Schule bedeutet Old School, old school ist cool. Ist die BBZ old oder cool?

(Lacht)

Sie dürfen ehrlich sein.

Es kommt recht auf die Person darauf an. Also Sie kommen mir sehr offen rüber und ich finde Sie auch extrem sympathisch, aber wir haben auch Lehrpersonen, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie noch in den alten Zeiten stehen. Diese könnten sich noch etwas weiterentwickeln oder werden wahrscheinlich bald abgelöst.

Was macht eine gute Lehrperson aus?

Sie sollen sich in die Schüler/innen einfühlen können. Das ist vielleicht auch das schwierige, wenn Lehrpersonen schon lange in deren Beruf arbeiten und sich alles weiterentwickelt, dass die Lehrpersonen nicht richtig mit der Entwicklung mitkommen.

Würden Sie die Ausbildung einem jungen Menschen empfehlen?

Ja. Als Start vielleicht schon.

Sind Sie nach all den Jahren nicht einfach nur noch schulmüde?

Langsam bin ich froh, wenn es durch ist.

Ihr Tick?

Keinen.

Ihre letzte Tat bevor Sie die Nachttischlampe ausknipsen?

Auf das Handy schauen.

Besichtigung der renaturierten Aare bei Rupperswil durch die Klasse ZI 20 b

29. Juni 2022

Was im 19. Jahrhundert in guter Absicht an Flussläufen korrigiert wurde, stellte sich später als problematisch heraus. Die damals stark wachsende Bevölkerung musste ernährt werden, was zusätzliche Landwirtschaftsflächen erforderte. Solche konnten in Auengebieten entlang von Flüssen urbar gemacht werden. Breite Flussläufe wurden begradigt und zwecks Hochwasserschutz mit Dämmen kanalisiert. Feucht- und Auengebiete wurden trockengelegt.

Dies geschah auch an der Aare zwischen Aarau und Brugg, wo zudem Laufkraftwerke den Fluss seiner natürlichen Dynamik beraubten. Die Ökosysteme der Auengebiete gingen verloren.

Heute sind Wesen und Verhalten von Flüssen gut erforscht und bekannt; komplexe Modellrechnungen ermöglichen genaue Prognosen für Abflussdynamik und Hochwassergefahren. Der moderne Flussbau ist naturnah und orientiert sich am ursprünglichen Erscheinungsbild von Fliessgewässern. Im Vordergrund stehen die Natur und der Hochwasserschutz.

Im Rahmen des Fachunterrichts besichtigte die Klasse ZI 20 b am Mittwochmorgen, 22. Juni 2022 den Aare-Abschnitt zwischen Wildegg und Rupperswil im Kanton Aargau. Hier fuhren im Jahr 2009 die Bagger auf. In rund zweijähriger Arbeit wurden Dämme rückgebaut, das Gerinne für einen neuen Seitenarm angelegt und verschiedene flussbauliche Elemente zur Revitalisierung der Aare platziert. Entstanden ist damit einer der längsten dynamischen Flussabschnitte der Schweiz. Seither gestaltet die Aare ihr Flussbett und das angrenzende Auenwaldreservat ganz nach ihrer Natur. Weil ein verbreitertes, natürliches Flussbett sowie Auengebiete nicht nur für die Tier- und Pflanzenwelt ein grosser Gewinn sind, sondern auch als grosse Wasserrückhaltebecken funktionieren, verbesserte sich gleichzeitig auch die Hochwasserproblematik.  (StW)

Lernende Zeichner/Innen Fachrichtung Raumplanung nehmen Mass – Zu Gast bei Gossweiler Ingenieure AG

27. Juni 2022

Mit 60 Lektionen nimmt das Thema Aufnahmen und Vermessung einen grossen Teil der Lehrinhalte des 2. Semesters ein.

Mit unterschiedlichem Input im Schulhaus, diversen Vertiefungen und auch dank der guten Infrastruktur im Schulhaus durch die Kolleg/innen der Geomatiker/innen, war das 1. Lehrjahr mit einigem Vorwissen zu einer praktischen Exkursion nach Dübendorf aufgebrochen.

Bei Gossweiler Ingenieure AG vor Ort wurden wir herzlich von David Erny (Leiter Vermessung und Standortleiter Dübendorf), sowie Simon Willimann (Geomatiker) begrüsst.

Das Unternehmen ist im Bereich der Vermessung an mehreren Standorten für verschiedene Mandatsgemeinden verantwortlich und leistet zudem mit fünfzehn Lehrstellen einen aktiven Beitrag für die Nachwuchssicherung in den Branchen Vermessung, Raumplanung und Zeichner/innen Ingenieurbau.

Zu den Fachbereichen der Vermessung, die ausschlaggebend für unseren Besuch waren, zählen die Amtliche Vermessung, das ÖREB-Kataster, die Ingenieur-Vermessung sowie die 3D-Geomatik. Ziel des Besuchs war es einen vertieften Einblick in die Amtliche Vermessung zu erhalten.

Nach dem Input von David zu den Grundlagen der Vermessung, verschiedenen Typen von Fixpunkten, dem Erfassen von Informationen auf verschiedenen Ebenen wie z.B. Bodenbedeckung, Einzelobjekte usw. sowie der Darstellung von erhobenen Daten im Plan, ging es für einen praktischen Teil ins Gelände.

Ausgangslage des praktischen Teils war der Bus des Geometers, der alle notwendigen Arbeitsmittel, Gerätschaften und Maschinen in perfekter Ordnung beinhaltet, um einen reibungslosen Ablauf der Vermessungsarbeiten sicherzustellen.

Der erste Teil war das Abstecken eines Punktes mit einer freien Station. Im Weiteren ging es darum, wie man einen Punkt ins Gelände überträgt. Die Lernenden hatten die Möglichkeit die Aufnahme von Daten mit Tachymeter unter Anleitung selbst auszuprobieren und so Zusammenhänge besser zu verstehen. Durch viele praktische Situationen und Beispiele hat Simon auf die Besonderheiten und möglichen Fehler („Es gibt kein rechts, es gibt kein links beim Vermessen. Um den Kollegen in die richtige Richtung zu manövrieren, geben wir Anweisungen wie z.B. ‚Richtung Fluss‘ “) bei Vermessungsarbeiten aufmerksam gemacht und auch die notwendige Teamarbeit bei dieser Tätigkeit hervorgehoben. Nach einem kleinen Rundgang zum Verständnis von sichtbaren Inhalten im Gelände, wie Grenzpunkte und Gebäudekanten und Darstellung dieser im Katasterplan ging es zurück ins Büro. Dort gab es noch einen kurzen Einblick, wie die Daten am PC verarbeitet werden und als Grundlagen für verschiedene Planinhalte dienen, die in der Raumplanung als Datengrundlagen verwendet werden.

Die Lernenden hatten durch die Exkursion die Möglichkeit die verschiedenen Dinge im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen und werden die Verwendung von Daten des ÖREB und der Amtlichen Vermessung im Berufsalltag nun vermutlich mit anderen Augen wahrnehmen.

Text: A.S. Lehrerin der ZR21, 1. Lehrjahr.

Abenteuer BIM

13. Juni 2022

Im Rahmen von einem kleinen Experiment, durften wir uns mit der Thematik auseinander setzen, wie BIM funktioniert, welche Bedeutung BIM für uns heute hat und auch in Zukunft haben könnte.  

Über vier Nachmittage haben wir gemeinsam verschiedene Vorstellungen entwickelt und darüber nachgedacht, welchen Anforderungen BIM für unsere Ideen gerecht werden müsste, was wir uns unter «Building Information Modeling» vorstellen und was die Bezeichnung bedeutet. Was könnte für uns in der Planung in Zukunft anders sein und was bleibt gleich? Welche neuen Herausforderungen könnten uns dabei begegnen? Welche Anforderungen werden dabei an uns gestellt?  

Wir haben auf unserer Reise eigene Visionen entwickelt, viel ausprobiert und einiges über BIM herausgefunden. In Modellen und Produkten konnten wir unsere Kompetenzentwicklung sichtbar machen und unsere ersten Erkenntnisse an einer kleinen Ausstellung an interessierte Lernende weiter geben.  

TBF + Partner AG hat uns auf diese spannende Forschungsreise mitgenommen und begleitet. Immer wieder sind wir durch Impulse von Roland Züger, Daniel Rahal und Ivan Reichmuth in unseren Lernprozessen einen Schritt weiter gekommen.  

An dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal ganz herzlich für die inspirierende Veranstaltung am Beckenhof und die wunderbare Begleitung bei uns an der BBZ. 

Klasse ZA19b, Fachlehrperson Sandra Flury 

Exkursion Spross Recyclingwerk Zürich ZL20

8. Juni 2022

In das sehr wichtige Thema Recycling durften wir einen Einblick gewinnen. Uns wurden all die benötigten Arbeitsschritte erklärt und wir durften mittendrin stehen um zu erfahren wie komplex und aufwendig Wiederverwertung eigentlich ist.

Der Geschäftsleiter der Abteilung Recycling hat sich Zeit genommen uns alles ausführlich zu erklären und wir durften sehr viel von ihm lernen.

Von der Entstehung des Spross Unternehmens bis hin zu der Trennung von Abfällen/ Sonderabfällen und dem spannenden zusehen des Sortierrobotters durften wir alles miterleben und erfahren. Anschliessend haben wir über unseren Besuch vor Ort einen Bericht erfasst.
Text: M.M. ZL 20

Exkursion-Spross-Entsorgung_IR_LBHerunterladen

Exkursion Sportzentrum Heerenschürli ZL 20

7. Juni 2022

Mit der Frage «Wie werden Sportrasenfelder richtig gebaut?» sind wir gestartet.

Die Rasensportanlagen im Heerenschürli, dem Standort unseres Sporttages, werden stark belastet, da sie zum Training von mehreren Vereinen genutzt werden. Um all das auszuhalten, werden spezielle Aufbauten benötigt. Auch die funktionierende Entwässerung und Sicherheit muss gewährleistet sein. All das und mehr durften wir von der Firma sportrasen.ch lernen. Wir wurden über den Aufbau von Kunst- und Rasensportfeldern aufgeklärt und unsere offenen Fragen dazu wurden beantwortet. Wir durften beim Erstellen der Planien zuschauen und verwendete Materialien genau betrachten.

Sehr spannende und informative Stunden durften wir auf der Baustelle verbringen und konnten so schon bestehendes Wissen noch verbessern.

Textbeitrag Lernende „M.M“ ZL 20

Zürcher BBZ-Schreiner-Lernende tauchen in das HFTG-Universum ein

29. Mai 2022

An zwei Nachmittagen besuchten Zürcher Schreiner-Lernende mit ihrer Berufsfachschullehrperson Oliver Merz die Höhere Fachschule für Technik und Gestaltung (HFTG) Zug.
Ich durfte diese neugierigen Lernende des 4. Lehrjahres in unsere spannende HFTG-Welt entführen.

Die Zürcher Lernenden erfuhren in bildstarken und unkonventionellen Case Studies, wie wir Dozierenden mit unseren Studierenden in den beiden HF-Studienrichtungen Technik & Produktdesign unermüdlich und mit viel Hingabe forschen, bauen, entwickeln und gestalten – mit Holz und anderen spannenden Materialien, viel Technik & Designverständnis und immer im Raum.
Sie konnten erfahren, wie unsere HFTG-Studierenden permanent nach einer optimalen, hochstehenden Lösung einer Herausforderung oder Befriedigung eines Bedürfnisses suchen. Drei aktuelle Studierende zeigten in einem interessanten Austausch detailliert auf, wie sie ihr Handwerk erlernen und waren offen für alle Fragen.

Diesen Halbtag rundeten wir mit einem Rundgang durch unsere hauseigene, topausgerüstete Schreiner-Werkstatt ab.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich für diese beiden Besuche danken. Wer weiss, eventuell haben wir die Möglichkeit den einen oder anderen bald in unserem HFTG-Universum begrüssen zu dürfen.

Hoffentlich auf bald und herzlich
Andreja Torriani

Text & Fotos: A. Torriani

Klick hier für den Instagram Link

Überfordern wir unsere Lehrlinge?

21. Mai 2022

Mirjam Brassel im Gespräch mit Rafael von Matt bei Radio SRF – ein Bericht.

Forum Radio SRF 19.5.2022 – Klick

Besuch der Klasse ZI 20 b im Klärwerk Werdhölzli

18. Mai 2022

Olfaktorisch und optisch schon sehr beeindruckend, was unsere Zivilisation an Abwasser produziert. Davon konnten wir uns auf dem Rundgang durch das Klärwerk Werdhölzli überzeugen.

Im Rahmen des Fachunterrichts zur Siedlungsentwässerung haben wir am sommerlich warmen Morgen des 11. Mai 2022 das Klärwerk Werdhölzli in Zürich Altstetten besichtigen dürfen, die grösste Kläranlage der Schweiz, und auch eine der Modernsten. Auf dem Rundgang wurden wir fachkundig von Herrn Peter begleitet, der uns alles verständlich erklärte und auch von der einen oder anderen bemerkenswerten Episode zu berichten wusste.

Ganz am Anfang des Reinigungsprozesses, in der Rechenanlage, wo der Hauptsammelkanal das gesamte Stadtzürcher Abwasser zuführt, wird eindrücklich offenbar, wie die Limmat daherkäme, wenn wir keine Kläranlagen hätten. – Gar nicht auszudenken!

Über mehrere Reinigungsstufen wandelt sich die braune, stinkende Abwasserbrühe wieder in klares Wasser, das bedenkenlos über die Limmat in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgegeben werden kann. Was an minimalen Rückständen noch enthalten ist, kann von der Natur problemlos fertig abgebaut werden. Dank der neuen letzten Reinigungsstufe, der Ozonung, können auch noch Mikroverunreinigungen wie beispielsweise Hormone unschädlich gemacht werden.

Auf jeden Fall war der anschauliche, abwechslungsreiche Besuch im Werdhölzli für uns alle ein einprägsames Erlebnis. – Herzlichen Dank an dieser Stelle an das ERZ und an unseren Führer, Herrn Peter.




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