• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen

Das Kompetenzzentrum der Baubranche

  • BBZ
  • Blog
  • Services
  • Podcast
  • Instagram
  • SOS
  • Suche
Baugewerbliche Berufsschule Zürich

Baugewerbliche Berufsschule Zürich

  • Grundbildung
  • Weiterbildung
  • Beratung&Kurse
  • Wissenswertes

Die Maurerklasse Mr21a besichtigt die Baustelle Brannhof beim Globus.

  • 4
  • 1 Comment
  • 2162
  • 28. März 2022

Suat Jahiu Mr 21a 10.03.2022
Aufbruch ins Neue trotz Heimatschutz
Mehr Raum dank der Tiefe
Wir werden durch Herrn Stefan Rüedi vor dem Globus empfangen, gleich daneben befindet sich der Eingang der Baustelle mit der Sicherheitskontrolle. Im Installationsplatz angekommen, ziehen wir uns die Sicherheitsschuhe an und starten mit der Führung.
Stefan Rüedi, zuständig für den Aushub im Brannhof, ist Bauführer bei der KIBAG.
Es wird kurz darüber gesprochen was vorher in dieser Immobilie eingemietet war. Wegen Uneinigkeiten der jeweiligen Parteien wurde der Mietvertrag aufgelöst und somit entstand die Möglichkeit etwas Neues zu schaffen.
Alle Komplikationen, die man sich nicht für eine Baustelle wünscht, sind hier vorhanden. Einige Bestandteile des Gebäudes stehen unter dem Heimatschutz und verursachten somit weitere Komplikationen und führten zu Mehraufwand.
Im Wesentlichen gab es einen kompletten Rückbau des Gebäudes bis auf die Konstruktion. Danach fing man mit dem Aushub an, was nicht einfach war, da die eine Decke über der ursprünglichen Bodenplatte unter Denkmalschutz steht. Man bohrte Löcher in die Decke, durch diese führte man anschliessend Stahlträger, die später zu einer Stahlkonstruktion als Stütze, für die ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden Betonpfeiler dienen.
Allein das Fundament hatte mehr als 1000m3 Bauschutt. Der gesamte Aushub betrug 6000m3, man bedenke, ohne schweres Gerät. Es wurden ein kleiner Dumper sowie ein Bagger dafür eingesetzt, zusätzlich hatte man noch die Hilfe eines Greifers, den man verlängern musste, um in der gewünschten Tiefe zu greifen. Die Arbeiten dauerten ent-sprechend lang, wenn man nur ungefähr 65m3 Aushub täglich schaffte, für den Abtransport kamen 20m3 Mulden zum Einsatz, die dann durch Lastwagen entsorgt wurden.
Praktisch parallel zum Aushub, wurde durch die Firma Ghelma AG die Baugrubensicherung gemacht. Herr Rüedi schwärmte von der Arbeit, die geleistet wurde. Zudem war Ghelma AG auch für die Pfähle zuständig, 8 Meter lange Stahlpfähle über 1000 wurden benötigt, um den Boden zu befestigen, um die Stabilität des Gebäudes zu garantieren.
Das Wasserproblem wurde durch Sumpfpumpen sowie clevere Leitungen in die gewünschte Höhe befördert.
Auf dem Weg wieder nach oben sahen wir wieder die in Holz eingehüllte Treppe, da auch die unter Heimatschutz steht, wie auch die Aussenfassade, alles in Allem ein sehr interessanter Einblick wie man bewährtes mit neuem verbindet.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Gerhard meint

    12. April 2022 um 10:48

    Ich finde es ganz toll, wie der Bezug von der Theorie zur Praxis auf derart eindrückliche Weise hergestellt wurde. Die eindrückliche Berichterstattung lässt einen gerade mit dabei sein.

    Reply

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Seitenspalte

Allgemeinbildung Baugewerbliche Berufsschule Zürich Bilingualer Unterricht Exkursion Gebäudetechnikplaner/in Geomatiker/in GNSS Interview IPA Kinowoche Laserscanning Leica Liftgespräch Maurer/in Mediothek Metallbaukonstrukeur/in Modellwettbewerb OnBoarding Parkettleger/innen Politik Portrait Preis Projektarbeit Riff Raff Schreiner/in Schuljahr 21/22 Schuljahr 22/23 Schuljahr 2022/2023 Schuljahr 2023/2024 Schuljahr 2024/2025 Schuljahr 2025/2026 Sport Sporttag Studienwoche Venedig Trockenmauerwochen Türbeschläge Veranstaltung Weiterbildung Weiterbildungsreise Zeichnen Zeichner/in Fachrichtung Architektur Zeichner/in Fachrichtung Ingenieurbau Zeichner/in Fachrichtung Landschaftsarchitektur Zeichner/in Fachrichtung Raumplanung ÜK Überbetrieblicher Kurs

News

BBZ PR findet den Weg: Preis für raffinierte Signaletik!

17. Juni 2026

Das Design- und Research- Studio Mdbuero hat die Konstruktion der Schriftträger nicht versteckt, sondern bewusst sichtbar gemacht. Für diese Leistung erhalten die Designerinnen Silber, beim European Design Award in der Kategorie "Signage & Wayfinding"

News

Geomatikerin Vanessa Graf holt Bronze beim ZKB Nachhaltigkeitspreis

5. Juni 2026

An der Preisverleihung des ZKB Nachhaltigkeitspreises vom 18. Mai 2026 hat die Jury die zehn besten Vertiefungsarbeiten des Schuljahres 2025/2026 , mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Insgesamt haben sich 146 Berufslernende aus 16 Berufsfachschulen im Kanton Zürich mit einer Vertiefungs- oder Berufsmaturitätsarbeit für den Wettbewerb angemeldet. Der Preis feierte dieses Jahr sein 25-Jahr-Jubiläum

News

Die «BBZMA» an der SOLA-Stafette

26. Mai 2026

«BBZ MA»? So wirklich stimmt der Name nicht (mehr). Denn die BBZ MA hat, wie schon letztes Mal, Verstärkung aus der PR erhalten. Christa Pfister ist bereits zum zweiten Mal mitgelaufen. Ein Novum war die Teilnahme eines Mitglieds der Aufsichtbehörde. Nathalie Burger, ihres Zeichens Geomatikerin und an der BBZ tätig in der Aufsichtskommission.

News

Jugendarchitekturwettbewerb Opernhaus Zürich, Publikumspreis geht an die Lernenden der BBZ

11. Mai 2026

Gewonnen haben Joel Wey, Noe Tonon und Marc Herr mit ihrem Projekt Die Welle. Die drei angehenden Zeichner (Fachrichtung Architektur) besuchen die Baugewerbliche Berufsschule Zürich.

News

Ski- und Snowboardlager 2026 am Pizol (01.02.–06.02.2026) 

24. März 2026

Auch abseits der Piste war immer etwas los: Spieleabende, gemütliche Gespräche sowie das gemeinsame Mittag- und Abendessen in der Hütte sorgten für tolle Stimmung und viel Teamgeist. 

News

Einblick in den Unterrichtsmorgen der Bili-Klasse Sr25 bili

10. März 2026

Nach einer kurzen Pause starteten die Lernenden mit ihren Aufgaben. Dabei wurde deutlich, dass die Individualität der Lernenden hochgeschrieben und berücksichtigt wird. Einige arbeiteten allein, während andere in kleinen Gruppen zusammenarbeiteten. Alle waren auf ein gemeinsames Thema fokussiert, bewegten sich jedoch in unterschiedlichen Fächern.