• Zur Hauptnavigation springen
  • Skip to main content
  • Zur Hauptsidebar springen

Das Kompetenzzentrum der Baubranche

  • BBZ
  • Blog
  • Services
  • Podcast
  • Instagram
  • SOS
  • Suche
Baugewerbliche Berufsschule Zürich

Baugewerbliche Berufsschule Zürich

  • Grundbildung
  • Weiterbildung
  • Beratung&Kurse
  • Wissenswertes

Nur ein paar Sekunden… von Marcia Schär und Anja Saladin

  • 2
  • No comments
  • 1590
  • 25. Januar 2023

Im Zusammenhang des Allgemeinbildungsunterrichtes der Berufsschule Geomatik Zürich besuchen die Schüler der Klasse GM22a eine Gerichtsverhandlung am Bezirksgericht Zürich.

35 lange Sekunden ist im Gerichtssaal Zürich nur das Knarzen der Holzbänke zu hören. Jeder schaut auf seine Hände oder im Raum umher, nicht wissend, wie mit der Situation umzugehen ist. Die gekünstelte Situation scheint eine Ewigkeit zu gehen, bis der Anwalt sich aufrichtet und wieder anfängt zu reden. Es ist eine nicht einfache Angelegenheit, da der Grund dieser Verhandlungen ein tragischer Unfall ist, der wegen ein paar Sekunden Unaufmerksamkeit ein Leben forderte, das noch nicht gelebt war.

Die Gerichtsverhandlung über Thomas K. – der eigentlich anders heisst – beginnt. Er wird wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung angeklagt. Vor 4 Jahren hat er mit seinem Lastwagen die junge Mutter Maria. H (Name ebenfalls geändert) mit ihrem 2-jährigen Sohn überrollt. Die Mutter überlebte mit schweren Verletzungen an den Unterschenkeln, ihr Sohn erlag vier Tage später im Krankenhaus den schweren Verletzungen.

In der Verhandlung gilt es die Frage zu klären, ob dieser Unfall hätte verhindert werden können oder nicht. Hat Herr Thomas K. seine Sorgfaltspflicht missachtet und der Bequemlichkeit halber, einen grossen Teil des Gehweges versperrt? Hat er, wie von ihm ausgesagt, in alle Rückspiegel des Lastwagens geschaut und Maria H. trotzdem nicht gesehen? Der Verteidiger des Angeklagten behauptet, es sei Zufall gewesen und die Schuld liegt bei keinem der Beteiligten. Dies sehen die Anwälte des Opfers anders.

Sowohl Thomas K. als auch Maria. H und der Vater des Kindes müssen nun warten, bis sie vielleicht endlich mit der Vergangenheit abschliessen können, denn das Urteil wird an diesem Tag nicht mehr verkündet. Sicher aber ist, dass das Urteil den Verlust von Frau Maria H. nicht lindern wird und das Leben von Thomas H. «in ein Leben vor dem 27. Juli 2018 und eins nach dem 27. Juli 2018 aufgeteilt ist», wie er im Gericht bei der Befragung durch den Richter aussagt.

Für uns alle war es eine komplett neue Erfahrung, einer Gerichtsverhandlung beiwohnen zu dürfen. Die Konsequenzen, welche eine kurze Unachtsamkeit von ein paar Sekunden oder ein Fehlverhalten auslösen, wurden uns stark bewusst. Jeder von uns könnte sich einmal in einer ähnlichen Situation befinden.

Leser-Interaktionen

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Haupt-Sidebar

Allgemeinbildung Baugewerbliche Berufsschule Zürich Bilingualer Unterricht Exkursion Gebäudetechnikplaner/in Geomatiker/in Individuelle Praktische Arbeiten Interview IPA Kinowoche Laserscanning Liftgespräch Maurer/in Mediothek Metallbaukonstrukeur/in Metallbaukonstrukteure OnBoarding Parkettleger/innen Politik Politik; Schuljahr 2023/2024 Portrait Projektarbeit Riff Raff Schreiner/in Schuljahr 21/22 Schuljahr 22/23 Schuljahr 2022/2023 Schuljahr 2023/2024 Schuljahr 2024/2025 Schuljahr 2025/2026 Schweizermeisterschaften Sport Sporttag Stahlbau Studienwoche Venedig Trockenmauerwochen Veranstaltung Weiterbildung Weiterbildungsreise Zeichnen Zeichner/in Fachrichtung Architektur Zeichner/in Fachrichtung Ingenieurbau Zeichner/in Fachrichtung Landschaftsarchitektur Zeichner/in Fachrichtung Raumplanung ÜK Überbetrieblicher Kurs

News

Geomatikerin Vanessa Graf holt Bronze beim ZKB Nachhaltigkeitspreis

5. Juni 2026

An der Preisverleihung des ZKB Nachhaltigkeitspreises vom 18. Mai 2026 hat die Jury die zehn besten Vertiefungsarbeiten des Schuljahres 2025/2026 ausgezeichnet. Insgesamt haben sich 146 Berufslernende aus 16 Berufsfachschulen im Kanton Zürich mit einer Vertiefungs- oder Berufsmaturitätsarbeit für den Wettbewerb angemeldet. Der Preis feierte dieses Jahr sein 25-Jahr-Jubiläum

News

Die «BBZMA» an der SOLA-Stafette

26. Mai 2026

«BBZ MA»? So wirklich stimmt der Name nicht (mehr). Denn die BBZ MA hat, wie schon letztes Mal, Verstärkung aus der PR erhalten. Christa Pfister ist bereits zum zweiten Mal mitgelaufen. Ein Novum war die Teilnahme eines Mitglieds der Aufsichtbehörde. Nathalie Burger, ihres Zeichens Geomatikerin und an der BBZ tätig in der Aufsichtskommission.

News

Jugendarchitekturwettbewerb Opernhaus Zürich, Publikumspreis geht an die Lernenden der BBZ

11. Mai 2026

Gewonnen haben Joel Wey, Noe Tonon und Marc Herr mit ihrem Projekt Die Welle. Die drei angehenden Zeichner (Fachrichtung Architektur) besuchen die Baugewerbliche Berufsschule Zürich.

News

Ski- und Snowboardlager 2026 am Pizol (01.02.–06.02.2026) 

24. März 2026

Auch abseits der Piste war immer etwas los: Spieleabende, gemütliche Gespräche sowie das gemeinsame Mittag- und Abendessen in der Hütte sorgten für tolle Stimmung und viel Teamgeist. 

News

Einblick in den Unterrichtsmorgen der Bili-Klasse Sr25 bili

10. März 2026

Nach einer kurzen Pause starteten die Lernenden mit ihren Aufgaben. Dabei wurde deutlich, dass die Individualität der Lernenden hochgeschrieben und berücksichtigt wird. Einige arbeiteten allein, während andere in kleinen Gruppen zusammenarbeiteten. Alle waren auf ein gemeinsames Thema fokussiert, bewegten sich jedoch in unterschiedlichen Fächern.

News

Politik hautnah an der BBZH 

9. März 2026

«Ich habe die unterschiedlichen Meinungen der Politiker und der Schüler interessant gefunden. Das hat das politische Interesse in mir geweckt und so habe ich mich mehr über die Abstimmung informiert. Nach dem Streitgespräch fiel es mir einfach eine eigene Meinung zu bilden.» - Sumaiyah «Das Streitgespräch hat mir gezeigt: Je ruhiger und langsamer man spricht, desto professioneller wirkt man und man wird ernster genommen.» - Maryam